SICHT.KONTAKTE 2017

Die VDCO´16, die ZVA-Obermeistertagung und der Tag der Optometrie wurden im letzten Jahr erstmalig in Mainz zusammengelegt und waren ein voller Erfolg. Das erfolgreiche Konzept, drei hochkarätige Veranstaltungen der Augenoptik und Optometrie an einem Wochenende unter einem Dach zu vereinen, wird in diesem Jahr unter dem Titel SICHT.KONTAKTE fortgeführt und noch durch einen IVBS-Praxistag ergänzt. Es erwarten Sie hochwertige Fortbildungen und neueste Erkenntnisse aus den Bereichen Optometrie, Kontaktlinsenanpassung, Binokulares Sehen und Betriebswirtschaft/Marketing. Bleiben Sie informiert und fachlich fit!

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AGENDA

Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Übersicht der Veranstaltungen.

  • Freitag, 06.10.
  • Samstag, 07.10.
  • Sonntag, 08.10.
  • Contact ’17 | VDCO
  • Optometrie ’17 | VDCO
9:00 - 9:15 Maarten Hobé
Begrüßung

9:15 - 10:00 Stefan Schwarz
Kreativität und Mehrstärken-KL-Anpassung sind ungetrennt ein Paar - die Formstabilen Mehr lesen

Noch nie gab es bei Kontaktlinsen so viele verschiedene Optionen für die Versorgung von Presbyopen. Materialien, optische Prinzipien und Rückflächengeometrien auf der einen und eine innovative Messtechnik zur Erfassung der Hornhautform, Fehlsichtigkeit und Untersuchung des vorderen Auges auf der anderen Seite, eröffnen dem Kontaktlinsenanpasser viele Möglichkeiten. Dennoch sind die erreichten Ergebnisse mit Kontaktlinsen zur Presbyopiekorrektion manchmal enttäuschend. Der Vortrag beschäftigt sich mit Indikationen für die Anpassung formstabiler Mehrstärkenkontaktlinsen und macht Vorschläge zur Anpassung, Messungen und Kommunikation, die sich in der Anpaßpraxis bewährt haben. Creativity and multifocal CL´s are an inseparable couple – the RGP´s The range of opportunities to correct presbyopia is broader than ever before. Material, optical principles and back surface geometries on one hand innovative technical solutions to measure the corneal shape, refractive error and exam the anterior eye on the other hand provide multiple options for the contact lens specialist. However the outcomes with contact lenses for presbyopia are sometimes disappointing. The lecture deals with rigid multifocal contact lens fitting indications and suggests proven clinical strategies on how to fit, to take measurements and to communicate.

10:00 - 10:45 Horst Drexel
Kreativität und Mehrstärken-KL-Anpassung sind ungetrennt ein Paar - die Weichen

11:15 - 11:45 Gewinnervortrag
Gewinnervortrag des Preisträgers "Peter-Abel-Preis"

11:45 - 12:00 Pascal Blaser
Myopie Management Mehr lesen

Verschiedene Veröffentlichungen haben einen zukünftigen Anstieg von Kurzsichtigkeit auf der ganzen Welt vorausgesagt. Augenspezialisten sollten nicht nur den Sehfehler korrigieren, sondern sie haben auch die Pflicht, das Risiko einer hohen Myopie mit den heute möglichen Methoden zu vermindern. Die Umsetzung einer Myopiepräventionsstrategie wird zu einem neuen Bereich in der Optometrie für die Beratung bei Kindern und jungen Erwachsenen. ‘myopia.care’ ist ein wissenschaftlicher Ansatz, um die Augenspezialisten betreffend der Myopie-Kontrolle in deren Praxis zu unterstützen und das Risiko von Folgeerkrankungen von einer fortschreitender Kurzsichtigkeit den betroffenen Kindern und deren Eltern zu erläutern. Unter Verwendung des Fragebogens und weiterführenden Empfehlungen bietet ‘myopia.care’ einen ganzheitlichen Ansatz zur Vermeidung einer Epidemie an betroffenen Personen in dieser und zukünftigen Generationen. "Myopia Management in practice" Eye Care Specialists and researchers have reported an increased prevalence of myopia across the world. Eye care practitioners (ECPs) should not only correct or chase vision errors but we have a duty to treat or prevent ocular pathology. Implementation of a myopia limitation strategy will become a core service when having eye care examinations and vision correction in children and young adults. Use of a Myopia Predictive Calculator and Management Strategy ‘myopia.care’ will target and offer guidance to deliver a care plan for those ‘at risk’ of myopic eye disease. Supporting the full pathway from child, parent and professional. All based on World Leading Research and Practical Professional Experience from the last 8 years of delivering practical Myopia Control.

12:00 - 12:45 Stefan Bandlitz
Neue Technologien in der KL-Anpassung Mehr lesen

Je genauer die Topographie des gesamten vorderen Augenabschnittes –Hornhaut und Sklera – bestimmt werden kann, desto wahrscheinlicher erscheint es, dass eine optimale Kontaktlinsengeometrie ausgewählt werden kann. Neue Messverfahren wie zum Beispiel die optische Kohärenztomographie (OCT) oder die Fourier-basierte Profilometrie können hier einen wertvollen Beitrag leisten. Neue Anwendungssoftware des OCTs wie „Vault Mapping“ und „Corneal Epithelial Mapping“ ermöglicht es, die Verteilung von Tränenflüssigkeit unter einer Kontaktlinse sowie den Einfluss des Kontaktlinsentragens auf das Hornhautepithel oder die Bindehaut zu visualisieren. Dieser Vortrag soll helfen, die neuen Technologien im Bereich der Kontaktlinsenanpassung besser zu verstehen, um sie dann nutzbringend für Kontaktlinsenträger oder bei Trockenheitsproblematiken einsetzen zu können. The more precisely the topography of the entire anterior eye surface - cornea and sclera - can be determined, the more likely it is that an optimal contact lens geometry can be selected. New measurement methods such as optical coherence tomography (OCT) or Fourier-based profilometry can make a valuable contribution. New application software of the OCT such as "Vault Mapping" and "Corneal Epithelial Mapping" is used to visualize the distribution of tear fluid under a contact lens and the influence of the contact lens wearing on the corneal epithelium or the conjunctiva. This lecture will help to improve the understanding of new technologies for ​​contact lens fitting, in order to be useful for contact lens wearers or in cases of dryness problems.

13:45 - 15:15 Dirk Seidel
Workshop: Torische formstabile KL oder: Dein Freund der induzierten Ast

13:45 - 15:15 Dr. Christian Kempgens
Workshop: Scheiteltiefenbasierte Anpassung von weichen Kontaktlinsen Mehr lesen

Nach einer kurzen Einführung in das Thema Scheiteltiefe wird eine corneosklerale Topographiemessung bei einer Probandin (wenn Zeit ist, auch bei mehreren Probanden) mit dem Eye Surface Profiler vorgenommen. Aus einem für diesen Workshop gefertigten, und nicht nach Basiskurve, sondern nach Scheiteltiefe gestuften Anpasssatz werden dann mehrere Kontaktlinsen unterschiedlicher Scheiteltiefe aufgesetzt und das Sitzverhalten gemeinsam an der Spaltlampe beurteilt. Die Veranstaltung schließt mit einer Analyse der Live-Anpassung und einer Diskussion über die Richtung, in die die Anpassung weicher Kontaktlinsen gehen könnte. Soft contact lens fitting based on sagittal height After a brief introduction into the topic of sagittal height, a subject’s (or if time permits several subjects’) corneo-scleral topography is measured with the Eye Surface Profiler. A contact lens fitting set has been manufactured specifically for this workshop. From this fitting set, several contact lenses are put on the subject’s eye. We will then, as a group, evaluate the fit of these contact lenses using a slit lamp. The workshop closes with an analysis of the live demo and a discussion about the way forward in fitting soft contacts.  

13:45 - 15:15 Markus Lüchinger
Workshop: Nachbearbeitung von Kontaktlinsen

13:45 - 15:15 Dieter Muckenhirn
Studentenworkshop: Lust auf Kontaktlinse

15:45 - 17:15 Dirk Seidel
Workshop: Torische formstabile KL oder keine Angst vor dem induzierten Ast

15:45 - 17:15 Christian Kempgens
Workshop: Scheiteltiefenbasierte Anspassung von weichen Kontaktlinsen Mehr lesen

Nach einer kurzen Einführung in das Thema Scheiteltiefe wird eine corneosklerale Topographiemessung bei einer Probandin (wenn Zeit ist, auch bei mehreren Probanden) mit dem Eye Surface Profiler vorgenommen. Aus einem für diesen Workshop gefertigten, und nicht nach Basiskurve, sondern nach Scheiteltiefe gestuften Anpasssatz werden dann mehrere Kontaktlinsen unterschiedlicher Scheiteltiefe aufgesetzt und das Sitzverhalten gemeinsam an der Spaltlampe beurteilt. Die Veranstaltung schließt mit einer Analyse der Live-Anpassung und einer Diskussion über die Richtung, in die die Anpassung weicher Kontaktlinsen gehen könnte. Soft contact lens fitting based on sagittal height. After a brief introduction into the topic of sagittal height, a subject’s (or if time permits several subjects’) corneo-scleral topography is measured with the Eye Surface Profiler. A contact lens fitting set has been manufactured specifically for this workshop. From this fitting set, several contact lenses are put on the subject’s eye. We will then, as a group, evaluate the fit of these contact lenses using a slit lamp. The workshop closes with an analysis of the live demo and a discussion about the way forward in fitting soft contacts.

15:45 - 17:15 Markus Lüchinger
Workshop: Nachbearbeitung von Kontaktlinsen

15:45 - 17:15 Björn Donner & Firma Galifa
Workshop: Myopiekontrolle

17:30 - 18:30 VDCO
Mitgliederversammlung der VDCO

9:15 - 10:45 N.N.
Workshop: Funduskamera war gestern; heute ist OCT

9:15 - 10:45 N.N.
N.N.

9:15 - 10:45 Steffen Hennes
Workshop: CASE Report: Kommunikation im optometrischen Alltag Mehr lesen

Optometrie im Alltag ist geprägt von gezielten Vorsorgeangeboten des Augenoptikers und symptombezogenen Untersuchungen die vom Kunden / Patienten angefragt werden. Dabei machen die neuen Informationen bei der Lösung oder Offenlegung des Sehproblems eine eingehendere Betreuung des Patienten im eigenen Hause und den Einbezug eines Spezialisten-Netzwerkes möglich und notwendig. Die Optometrie verlangt gleichermaßen nach einer verständlichen Kommunikation, denn die zusätzlichen Einblicke in die Physio- und Pathologie des spezifischen Kundenauges müssen problembezogen in einen Zusammenhang gebracht und mit Weiterbehandelnden ausgetauscht werden. Mit den heute für einen Optometristen zugänglichen technischen Möglichkeiten und dem erworbenen optometrischen Wissen um die Beschaffenheit und Arbeitsweise des visuellen Systems  ist es in den meisten Fällen möglich, eine Sehproblem direkt mit einem Befund zu verknüpfen oder mindestens eine Verdachtsdiagnose zu erstellen. Wie vielfältig, einzigartig und überraschend solche Fälle in der optometrischen Praxis auftreten und welche Kommunikation diese erforderlich machen, soll dieser Vortrag ergründen. Optometrische Kommunikation fordert! Optometrie im Alltag begeistert!

9:15 - 10:45 Stefan Lahme
Workshop: Pearls in der Kinderoptometrie

11:15 - 12:45 N.N.
Workshop: N.N.

11:15 - 12:45 N.N.
Workshop: Funduskamera war gestern; heute ist OCT

11:15 - 12:45 Steffen Hennes
Workshop: CASE Report: Kommunikation im optometrischen Alltag Mehr lesen

Optometrie im Alltag ist geprägt von gezielten Vorsorgeangeboten des Augenoptikers und symptombezogenen Untersuchungen die vom Kunden / Patienten angefragt werden. Dabei machen die neuen Informationen bei der Lösung oder Offenlegung des Sehproblems eine eingehendere Betreuung des Patienten im eigenen Hause und den Einbezug eines Spezialisten-Netzwerkes möglich und notwendig. Die Optometrie verlangt gleichermaßen nach einer verständlichen Kommunikation, denn die zusätzlichen Einblicke in die Physio- und Pathologie des spezifischen Kundenauges müssen problembezogen in einen Zusammenhang gebracht und mit Weiterbehandelnden ausgetauscht werden. Mit den heute für einen Optometristen zugänglichen technischen Möglichkeiten und dem erworbenen optometrischen Wissen um die Beschaffenheit und Arbeitsweise des visuellen Systems  ist es in den meisten Fällen möglich, eine Sehproblem direkt mit einem Befund zu verknüpfen oder mindestens eine Verdachtsdiagnose zu erstellen. Wie vielfältig, einzigartig und überraschend solche Fälle in der optometrischen Praxis auftreten und welche Kommunikation diese erforderlich machen, soll dieser Vortrag ergründen. Optometrische Kommunikation fordert! Optometrie im Alltag begeistert!

11:15 - 12:45 Stefan Lahme
Workshop: Pearls in der Kinderoptometrie

13:45 - 14:30 Dr. Andreas Berke
Betablocker – ein Review Mehr lesen

Seit mehr als 40 Jahren werden Betablocker zur Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (z.B. Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen) eingesetzt. Insbesondere bei der Behandlung des Bluthochdrucks wurden aber in jüngster Zeit Zweifel an einer Therapie mit Betablockern geäußert. Betablocker werden auch zur Prophylaxe der Migräne, zur Behandlung von Angststörungen, der Schilddrüsenüberfunktion oder des Ehlers-Danlos-Syndroms eingesetzt. Seit vielen Jahren wird der Betablocker Timolol zur Behandlung Glaukoms erfolgreich eingesetzt. Auch bei topischer Anwendung von Betablockern am Auge ist mit systemischen Nebenwirkungen zu rechnen, weshalb eine eingehende ärztliche Untersuchung vor einer Therapie mit Betablockern unumgänglich ist. Nebenwirkungen von Betablockern am Auge sind v.a. ein trockenes Auge aufgrund einer Hyposensibilität der Hornhaut. Betablocker werden bei einigen Sportarten wie z.B. Schießen, Skispringen, Autorennfahren, Dart oder Golf missbräuchlich als Dopingmittel verwendet. Nicht unumstritten ist der Einsatz von Betablockern als sog. Neuroenhancer zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit.

14:30 - 15:15 Matjaz Mihelcic
Psychologische Aspekte des Nahsehens Mehr lesen

Das Sehen in der Nähe bedeutet heutzutage vor allem: lesen. Lesen wird durch einen kognitiven Aufwand begleitet, denn was man liest, das will man auch verstehen. Dadurch entsteht ein sympathetischer Reiz, das teilweise das Pupillen- und Akkommodationsverhalten beeinflusst; die beide sind nämlich auch durch das autonome Nervensystem innerviert. Die Experimente, die man durchgeführt hat, zeigen dass unterschiedliche Typen von Kognition unterschiedliche Auswirkungen auf das visuelle System haben, was zum Stress beim Nah-Sehen beitragen kann. Die Ergebnisse werden auch in Bezug auf Myopie – Progression diskutiert. Abstract of the lecture: Psychological aspects of Near Vision. Near vision is usually associated with significant amount of cognitive effort, which especially applies to reading and to learning. The extra sympathetic arousal which arises from cognitive processing causes some conflict with accommodation and pupil behaviour, which both are driven by autonomous nerve system. The experiments we conducted have shown that different types of cognitive workload exaggerate alterations of these both parameters, representing an important aspect of near vision stress. The results of the study will also be discussed with regards of myopia growth.

15:45 - 16:30 Christian Stebler
Das Delta: Nicht allein Screening sichert den Erfolg Mehr lesen

Biography Christian Stebler *1953 M.Sc. Vision Science and Business (Optometry) Owner of company Brillen-TROTTER AG, in Aarau, Switzerland, leading supplier of optics and optometry. Executive Council Member of Swiss Optic Association (SOV), as Chairman 2001 – 2017 and also in other areas of responsibility since 1990. Delegate of European Council of Optics and Optometry (ECOO). Chairman of leading opticians’ association ‘Visus members’. Founding Member and Trustee of European Academy of Optometry and Optics (EAOO) 2009 – 2013. Master of Visual Science and Business (Optometry) 2011. Fellow of EAOO. Presentation Topics An optometric examination consists of much more than the use of automated filter tests, known as screening. An optometric evaluation is also more than a general check of visual health. Optometrists have a high level of responsibility, also in regard to other findings than just in their evaluation of the adnexa of the eye, eye pressure, field of vision and the photoreceptors of the retina. In addition to the topic of interactions of ocular disorders with systemic symptoms, success factors for an optometry practice and the collaboration with medical specialists will also be discussed.

16:30 - 16:45 Preisverleihung
Verleihung Optometriepreis

16:45 - 17:15 Tanja Schochardt
Elektrophysiologie in der Neurooptometrie

17:30 - 18:30
Mitgliederversammlung der VDCO

  • Contact ’17 | VDCO
  • Optometrie ´17 | VDCO
  • IVBS-Praxistag
9:15 - 10:45 Danny Köhler
Workshop: Keratokonus-KL-Anpassung - Grundlagen vom Spezialisten Mehr lesen

Die Anpassung bei Keratokonus ist ein anspruchsvoller und herausfordernder Bereich der Kontaktologie. Dem Anpasser stehen hierbei verschiedenste Systeme zur Verfügung. Generell ist die Rückflächengestaltung und das jeweilige Linsendesign der ausschlaggebende Punkt für das optimale Sitzverhalten bei dem Patienten/ Kunden. Schon zu Beginn der Anpassung ist es daher sinnvoll abzuwägen, welches System zum Einsatz kommen kann. Es sollen anhand von digitalen Beispielen gemeinsam diverse Keratokonusfälle angepasst werden. Hierbei soll gezeigt werden, welche Abläufe in der Kontaktlinsenpraxis sinnvoll sein könnten, um für den Patienten/Kunden die optimale Versorgung gewährleisten zu können. The adjustment in keratoconus is a demanding and challenging field of contactology. The fitter are here various system. In general, the back surface design and the particular lens design the decisive point for the optimum seating behavior in the patient / client. By means of digital examples, various keratoconus cases should be adapted in a joint and interactive manner. The aim is to show which processes in the contact lens practice could be useful in order to ensure optimal patient care / customer care.

9:15 - 10:45 N.N.
Workshop: N.N.

9:15 - 10:45 Markus Leonhard
Presbyope auf die Couch! Kommunikation in der Kontaktlinsen-Anpassung auf den Punkt gebracht. Mehr lesen

Bei der Presbyopie-Versorgung spielt die Kommunikation mit dem Kontaktlinsen-Kunden eine besondere Rolle. Wie und was ich mit meinem Kunden rede, kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Inhalte des Workshops:

  • Chancen trotzen dem Trend: Warum kaufen Presbyope seltener im Internet?
  • Was trägt die eigene Einstellung und die der Mitarbeiter zum Gelingen bei?
  • Erfolg oder nicht? Wie lässt sich die subjektive Kunden-Zufriedenheit messen?
  • 20 ultimative Kommunikations-Tipps für die Presbyopie-Versorgung mit Kontaktlinsen
  • Fallbeispiele aus der Kontaktlinsen-Praxis, für die es neben der fachlichen Kompetenz vor allem Kommunikationsfähigkeiten braucht

9:15 - 10:45 Denisé von Klitzing & Maria Kollmorgen
Workshop: "Am liebsten würden wir nur noch Orthokeratologielinsen anpassen"Mehr lesen

„Und das funktioniert?“ ist die häufigste Reaktion eines Kunden auf Orthokeratologielinsen. Ja, das funktioniert - und wie! Trotzdem ist der Anteil der Orthokeratologielinsenträger in Deutschland verschwindend gering. Die Ursache hierfür liegt oft in der fehlenden Ansprache und eigenen Unsicherheit des Optikers. In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen unsere Begeisterung für den Problemlöser unter den Kontaktlinsen teilen und vermitteln, wie Sie den Anteil der Ortho-K Träger in kürzester Zeit deutlich steigern können. "We would love to adjust orthokeratology lenses only“ "Does this work?" Is the most frequent reaction of a customer to orthokeratology lenses. Yes, this works! Nevertheless, the proportion of orthokeratology lens wearers in Germany is negligible. The reason for this is often the lack of approach and uncertainty of the optician. In this workshop, we would like to share with you our enthusiasm for this problem solver of contact lenses and how you can significantly increase the proportion of orthokeratology users in a very short time.

11:15 - 12:45 Danny Köhler
Workshop: Keratokonus-KL-Anpassung - Grundlagen vom Spezialisten

11:15 - 12:45 N.N.
Workshop: N.N.

11:15 - 12:45 Markus Leonhard
Workshop: Presbyope auf die Couch! Kommunikation in der Kontaktlinsen-Anpassung auf den Punkt gebracht. Mehr lesen

Bei der Presbyopie-Versorgung spielt die Kommunikation mit dem Kontaktlinsen-Kunden eine besondere Rolle. Wie und was ich mit meinem Kunden rede, kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Inhalte des Workshops:

  • Chancen trotzen dem Trend: Warum kaufen Presbyope seltener im Internet?
  • Was trägt die eigene Einstellung und die der Mitarbeiter zum Gelingen bei?
  • Erfolg oder nicht? Wie lässt sich die subjektive Kunden-Zufriedenheit messen?
  • 20 ultimative Kommunikations-Tipps für die Presbyopie-Versorgung mit Kontaktlinsen
  • Fallbeispiele aus der Kontaktlinsen-Praxis, für die es neben der fachlichen Kompetenz vor allem Kommunikationsfähigkeiten braucht

11:15 - 12:45 Denisé von Klitzing & Maria Kollmorgen
Workshop: "Am liebsten würden wir nur noch Orthokeratologielinsen anpassen"Mehr lesen

„Und das funktioniert?“ ist die häufigste Reaktion eines Kunden auf Orthokeratologielinsen. Ja, das funktioniert - und wie! Trotzdem ist der Anteil der Orthokeratologielinsenträger in Deutschland verschwindend gering. Die Ursache hierfür liegt oft in der fehlenden Ansprache und eigenen Unsicherheit des Optikers. In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen unsere Begeisterung für den Problemlöser unter den Kontaktlinsen teilen und vermitteln, wie Sie den Anteil der Ortho-K Träger in kürzester Zeit deutlich steigern können. "We would love to adjust orthokeratology lenses only“ "Does this work?" Is the most frequent reaction of a customer to orthokeratology lenses. Yes, this works! Nevertheless, the proportion of orthokeratology lens wearers in Germany is negligible. The reason for this is often the lack of approach and uncertainty of the optician. In this workshop, we would like to share with you our enthusiasm for this problem solver of contact lenses and how you can significantly increase the proportion of orthokeratology users in a very short time.

13:45 - 14:30 Dr. Stefan Bandlitz
Innovative Kontaktlinsen Mehr lesen

Innovative Kontaktlinsenmaterialien und Technologien werden es in Zukunft ermöglichen, neue Anwendungsgebiete zu erschließen, vorhandene Anwendungen zu erweitern und den Komfort und die Gesundheit zu verbessern. Die Kontaktlinse als Display zur Projektion von Daten, als Messinstrument für den Augeninnendruck oder der Glukosekonzentration im Tränenfilm, sowie zur Abgabe von Medikamenten sind Beispiele für neue Anwendungsgebiete. Zu den wichtigen Innovationen gehören jedoch auch jene, die den Komfort, die Gesundheit und das Sehen des Linsenträgers im Fokus haben. Dieser Vortag gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand aktueller Kontaktlinsenentwicklungen und zeigt mögliche kommende Trends. Innovative contact lens materials and technologies will enable new applications, expand existing applications, and improve comfort and health. The contact lens as a display for the projection of data, as a measuring instrument for the intraocular pressure or the glucose concentration in the tear film, as well as for delivering medications are some examples of new applications. However, the most important innovations are those that focus on comfort, health and vision of the lens wearer. This talk gives an overview of the current state of contact lens developments and shows possible future trends.

14:30 - 15:15 Nadine Bruder
Besonderheiten der KL-Anpassung nach Lasik Mehr lesen

Die Kontaktlinsenanpassung nach LASIK stellt eine besondere Herausforderung dar. Der Vortrag beleuchtet die aktuellen Verfahren der refraktiven Hornhautchirurgie. Es wird gezeigt, welche Probleme und Nebenwirkungen durch eine LASIK entstehen können. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wann eine Kontaktlinsenversorgung sinnvoll ist und welche Kontaktlinsentypen in Frage kommen.

15:45 - 16:30 Vorstand
Preisverleihung Schamberger Preis & Rolf Weinschenk Poster-Preis

16:30 - 17:15 N.N.
Best of VDCO

17:15 - 18:15 Get together
Get together in der Industrieausstellung

08:55 - 9:00 Stephan Hirschfeld
Begrüßung

9:00 - 10:00 Wolfgang & Bastian Cagnolati
Das Retina-Quiz Mehr lesen

Wolfgang Cagnolati, DSc MSc FCOptom FAAO und Bastian Cagnolati, BSc (Hons) PhD MCOptom Die Ophthalmoskopie ist integraler Bestandteil der Curricula der höheren Fachausbildung unseres Berufes. Sie ist darüber hinaus fester Bestandteil der Arbeits- und Qualitätsrichtlinien des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA). In Anbetracht der Tatsache, dass heute nahezu 82 Prozent der Sehhilfenverordnungen in Deutschland durch refraktionierende Augenoptiker oder Optometristen erfolgen, kommt der Augenhintergrunduntersuchung durch Optometristen eine besondere Bedeutung zu. Hiervon ausgehend präsentieren die Vortragenden verschiedene Netzhautbefunde, die von ihnen im Zuge einer optometrischen Untersuchung festgestellt wurden. Mit Hilfe eines Voting Systems haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihr klinisches Wissen bei der Beurteilung der Befunde zu überprüfen. Die Teilnehmer werden:

  1. eine Reihe von Befunden des hinteren Augenabschnitts beobachten
  2. die Möglichkeit haben, ihr Wissen in Bezug auf Diagnose und Management dieser Befunde zu testen
  3. die eigene Vorgehensweise bei der Feststellung solcher Auffälligkeiten zu hinterfragen

10:00 - 10.45 Amelie Schultze & Maarten Hobé
Podiumsdiskussion "Zukunft der Optometrie" & Video Award

11:15 - 11:45 Hans-Jürgen Grein
Lichtschäden am Auge Mehr lesen

Die Schäden, die durch UV-Strahlung am Auge entstehen können, sind weithin bekannt. Das sichtbare blaue Licht grenzt im Spektrum an die UV-Strahlung an und ist noch sehr energiereich. In Zellkulturen konnte bereits die potentiell schädigende Wirkung dieses Lichtspektrums nachgewiesen werden. Stichhaltige Beweise für Blaulichtschäden an der Netzhaut stehen jedoch noch aus. Ist ein Schutz vor blauem Licht z.B. am Computermonitor im Alltag sinnvoll?

11:45 - 12:45 Anne Brüggemann
Glaukombehandlung aus chirurgischer Sicht - wo stehen wir heute?

13:45 - 15:15 Maarten Hobé
Workshop: Peer Review, Optometrische Fallbeispiele Mehr lesen

Das Hauptziel der „Peer Review“ ist die Qualitätssicherung, indem Experten auf Augenhöhe diskutieren. Im Rahmen des Workshops werden optometrische Fallbeispiele auf Basis „miteinander und voneinander lernen“ besprochen und diskutiert. Es gilt bei den Augenuntersuchungen Auffälligkeiten der vorderen und hinteren Augenabschnitte zu erkennen und zu beurteilen. Die Optimierungen des anschließenden Managements und der Kommunikation mit Kunde oder Patient runden den jeweiligen Fall ab. Das Spektrum der Fälle reicht von täglich und häufig auftretenden Fällen bis hin zu speziellen Fällen, die nicht auf den ersten Blick zu lösen sind.  

13:45 - 15:15 Daniela Nosch
Workshop: Netzhäute kann man nicht genug sehen - Auswertung & Dokumentation der Netzhautbetrachtung Mehr lesen

In diesem Workshop werden Sie eine Vielfalt von unterschiedlichen Netzhautauffälligkeiten anhand von digitalen Bildern diskutieren. Eine systematische Beschreibung und Klassifizierung von Auffälligkeiten hilft der Erstellung einer Verdachtsdiagnose, damit Sie adäquat entscheiden können, ob Sie überweisen müssen und wenn ja, an welchen Spezialisten und wie dringend. Von großer Bedeutung ist, dass die Dokumentation präzise und vollständig ist, damit eine Auffälligkeit von einem zum nächsten Besuch im Verlauf beurteilt werden kann und / oder gegenüber dem Spezialisten korrekt kommuniziert werden kann. Evaluation and documentation of retinal abnormality During this workshop you will discuss a wide range of various retinal abnormalities, with means of digital images. A systematic approach in description and classification of abnormality helps you to come up with the most likely diagnosis, that is essential in order to decide, if you are going to have to refer, and if so, to whom and how urgently. A precise and complete documentation is very important in order to detect changes over time and / or for communication with the specialist you are referring to.

13:45 - 15:15 Dr. Wolfgang Cagnolati & Optos
Workshop: Die periphere Netzhaut mit zentraler Bedeutung Mehr lesen

Die Beurteilung des Augenhintergrundes durch Optometristen ist zurzeit aufgrund der noch nicht vorhandenen Möglichkeit des Gebrauchs von Mydriatika in Deutschland eingeschränkt. Die optomap Ultra-Weitwinkel Bildgebungstechnologie bietet nun dem Optometristen die Möglichkeit, mehr als 80 Prozent (200º) der Netzhaut in einem Panoramabild zu erfassen. Hierdurch kann der Optometrist frühe Anzeichen von Erkrankungen am Augenhintergrund erkennen, welche in Verbindung mit einer klassischen Methode unerkannt geblieben wären. Der Workshop widmet sich der optomap Ultra-Weitwinkel Bildgebung (auch im Vergleich zu OCT und Fundusfotografie) und diskutiert in diesem Zusammenhang verschiedene Netzhautbefunde, welche im Zuge einer optometrischen Untersuchung ermittelt wurden. Lernziele Die Teilnehmer werden: • vertraut werden mit der optomap Technologie, • die Vorteile und Einschränkungen dieser Methode kennenlernen, • eine Reihe von Befunden des hinteren Augenabschnitts beobachten und • damit die Wichtigkeit der Untersuchung der peripheren Netzhaut erkennen. ENGLISH The peripheral retina with central importance Wolfgang Cagnolati, DSc MSc FCOptom FAAO Because optometrists in Germany are currently not allowed to use mydriatics, their assessment of the ocular fundus is limited. The optomap ultra-widefield imaging technology now allows the optometrist to view more than 80 percent (200°) of the retina in a panoramic image. Hereby the optometrist can detect early signs of ocular fundus pathology that would have been missed using conventional methods. This workshop gives an overview of optomap ultra-widefield imaging (and a comparison to OCT and fundus photography) and in this context discusses different retinal abnormalities which were detected

13:45 - 15:15 Hajo Etzler
Workshop: Geschäftsmodell Meibomdrüsen

15:45 - 17:15 Maarten Hobé
Workshop: Peer Review, Optometrische Fallbeispiele Mehr lesen

Das Hauptziel der „Peer Review“ ist die Qualitätssicherung, indem Experten auf Augenhöhe diskutieren. Im Rahmen des Workshops werden optometrische Fallbeispiele auf Basis „miteinander und voneinander lernen“ besprochen und diskutiert. Es gilt bei den Augenuntersuchungen Auffälligkeiten der vorderen und hinteren Augenabschnitte zu erkennen und zu beurteilen. Die Optimierungen des anschließenden Managements und der Kommunikation mit Kunde oder Patient runden den jeweiligen Fall ab. Das Spektrum der Fälle reicht von täglich und häufig auftretenden Fällen bis hin zu speziellen Fällen, die nicht auf den ersten Blick zu lösen sind.

15:45 - 17:15 Daniela Nosch
Workshop: Netzhäute kann man nicht genug sehen - Auswertung & Dokumentation der Netzhautbetrachtung Mehr lesen

In diesem Workshop werden Sie eine Vielfalt von unterschiedlichen Netzhautauffälligkeiten anhand von digitalen Bildern diskutieren. Eine systematische Beschreibung und Klassifizierung von Auffälligkeiten hilft der Erstellung einer Verdachtsdiagnose, damit Sie adäquat entscheiden können, ob Sie überweisen müssen und wenn ja, an welchen Spezialisten und wie dringend. Von großer Bedeutung ist, dass die Dokumentation präzise und vollständig ist, damit eine Auffälligkeit von einem zum nächsten Besuch im Verlauf beurteilt werden kann und / oder gegenüber dem Spezialisten korrekt kommuniziert werden kann. Evaluation and documentation of retinal abnormality During this workshop you will discuss a wide range of various retinal abnormalities, with means of digital images. A systematic approach in description and classification of abnormality helps you to come up with the most likely diagnosis, that is essential in order to decide, if you are going to have to refer, and if so, to whom and how urgently. A precise and complete documentation is very important in order to detect changes over time and / or for communication with the specialist you are referring to.

15:45 - 17:15 Wolfgang Cagnolati & Optos
Workshop: Die periphere Netzhaut mit zentraler Bedeutung Mehr lesen

Wolfgang Cagnolati, DSc, MSc, FCOptom, FAAO Immer stärker entwickelt sich der Optometrist in Europa zum Primary Eye Care Provider. Alleine in Deutschland werden heute ungefähr 82 Prozent aller Brillenverordnungen durch Optometristen oder refraktionierende Augenoptiker vorgenommen. Hieraus resultiert für unseren Berufsstand eine stetig ansteigende Verantwortung für den Gesundheitsstatus der Augen. Die in diesem Zusammenhang durchzuführende Beurteilung des Augenhintergrundes durch Optometristen ist zurzeit aufgrund der noch nicht vorhandenen Möglichkeit des Gebrauchs von Mydriatika sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz eingeschränkt. Hier bietet nun die optomap Ultra- Weitwinkel Bildgebung dem Optometristen die Möglichkeit, mehr als 80 Prozent (200º) der Netzhaut in einem Panoramabild zu erfassen. Hierdurch kann der Optometrist frühe Anzeichen von Erkrankungen am Augenhintergrund erkennen, welche in Verbindung mit einer klassischen Methode unerkannt geblieben wären. Die diagnostischen Möglichkeiten der optomap Ultra-Weitwinkel Scanning Laser Ophthalmoscopy sind in zahlreichen Studien dokumentiert. Der Workshop widmet sich der optomap Ultra- Weitwinkelbildgebung und diskutiert in diesem Zusammenhang verschiedene Netzhautbefunde, welche im Zuge einer optometrischen Augenuntersuchung ermittelt wurden. Die in der Fachöffentlichkeit immer wieder erörterten Fragestellungen: optomap versus OCT, optomap versus 7-Feld Fundusfotografie nach EDTRS Standard, optomap versus BIO werden ebenfalls besprochen. Eine kurze praktische Einführung in die Ultra-Weitwinkel Laser Scanning Ophthalmoskopy ist ebenfalls vorgesehen.

15:45 - 17:15 Hajo Etzler
Workshop: Geschäftsmodell Meibomdrüsen

17:15 - 18:15 Get together
Get together in der Industrieausstellung

9:15 - 10:45 Esther Goeltzer
Optometrisches Management bei zerebral bedingter Diplopie Mehr lesen

Optometrisches Management bei zerebral bedingter Diplopie Die Versorgung von Klienten mit Diplopie sollte idealerweise bei genauer Anamnese anfangen, über Ursachen aufklären und mit dem Ausgleich des Schielwinkels mittels Prismen zu binokularem Einfachsehen in Hauptblickrichtung führen. Esther Goeltzer schildert in ihrem Vortrag, dass dieses Vorgehen leider nicht die gängige Praxis darstellt. Dem oft immensen Leidensdruck, den praktischen und psychischen Folgen für die Betroffenen sollte jedoch mit professionellem Management begegnet werden. Das Seminar soll Mut machen, tätig zu werden, gibt einen grundlegenden Überblick über die theoretischen Grundlagen und erklärt die praktische Vorgehensweise.

11:15 - 12:45 Christian Kochniss
Einstieg in die MKH bei Kindern Mehr lesen

Der Vortrag von Christian Kochniss schildert die Vorgehensweise bei der Anwendung einer MKH bei Kindern – vom ersten Kontakt mit den Eltern/Kindern über die Befragung des Kindes vor und während der Messung, die Erläuterung der Messergebnisse und des Ablaufs bis zur Entscheidung über eine Korrektion. Besprochen wird unter anderem auch die Aufklärung der Eltern über Winkelfehlsichtigkeit, andere Therapiemöglichkeiten, die Beantwortung kritischer Fragen und die Kommunikation mit anderen Berufsgruppen. Das Seminar wendet sich an Kollegen, die die MKH erfolgreich bei Erwachsenen, aber bisher nicht bei Kindern anwenden. Dabei bedürfen besonders die Kinder mit Wahrnehmungsproblemen im Grundschulalter unserer Hilfe.

13:45 - 15:15 Georg Stollenwerk, M.Sc.
Möglichkeiten und Grenzen der 3D-Refraktion für Ferne und Nähe Mehr lesen

Obwohl Systeme zur so genannten "3D-Refraktion" bereits weit verbreitet sind, wird über darin enthaltene neue Teste und damit verbundene Vorschläge zu geänderten Vorgehensweisen bei der Brillenglasbestimmung weiterhin intensiv diskutiert. Das Seminar liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion, einschließlich neuester Studienerkenntnisse. Dabei werden sowohl positive Aspekte als auch kritische Punkte, potenzielle Fehlerquellen und offene Fragen betrachtet. Unter Berücksichtigung dieser fachlichen Analyse wird aufgezeigt, wie mit den neuen Systemen eine korrekte Brillenglasbestimmung sichergestellt werden kann, ohne auf die beeindruckenden Teste mit farbigen Hintergrundbildern verzichten zu müssen. In diesem Zusammenhang wird die praktische Anwendung der speziell dafür entwickelten "IVBS-Testreihe" erläutert. Mittlerweile wurde auch ein Nahprüfgerät für die "3D-Refraktion" entwickelt. Dieses neue Hilfsmittel wird vorgestellt und besprochen, welche Nahteste sich sinnvoll in den Ablauf integrieren lassen.  

15:45 - 17:15 Prof. Ralph Krüger
„Dekompensation von Heterophorien – Ursachen, Formen und Auswirkungen“ Mehr lesen

Heterophorien sind – vereinfacht ausgedrückt – Ruhestellungsfehler des Vergenzsystems, die mittels der äußeren Augenmuskeln kompensiert werden. Dies gelingt allerdings nicht in jedem Fall. In diesem Seminar wird erläutert,

  • aus welchem Grund eine Dekompensation früher oder später zu erwarten ist,
  • welche Grade der Dekompensation bestehen können
  • wie sich diese verschiedenen Grade auf das Sehen bzw. auf das subjektive Befinden des Betroffenen auswirken und
  • welche Maßnahmen je nach vorliegendem Dekompensationsgrad in Frage kommen.
Es wird deutlich werden, dass erst die fachgerechte Analyse der bestehenden Situation eine sinnvolle Beratung bzw. Versorgung ermöglicht. Dabei wird auch auf pathologische Ursachen wie Cataracte, Gliosen und dergleichen eingegangen.

  • Tag der Optometrie 2017
8:30 - 9:30 Come together

9:30 - 09:45 Thomas Truckenbrod, ZVA-Präsident
Begrüßung und Eröffnung Mehr lesen

Moderation: Georg Stollenwerk, IVBS

9:45 - 10:10 Prof. Christoph von Handorff/Luise Schmid
Augenbewegungsmessungen bei Anwendung des Kreuztests Mehr lesen

Christoph von Handorff // Luise Schmid (Beuth Hochschule für Technik Berlin, Augenoptik/Optometrie) // Wolfgang Jaschinski (Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund) Die Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase verwendet eine Serie von binokularen Testen mit peripheren und zentralen Fusionsreizen. Aus der subjektiven Wahrnehmung von Verschiebungen der monokularen Testbildanteile wird auf motorische und sensorische binokulare Schwächen geschlossen. Eine präzise objektive Messung von Augenbewegungen und Vergenzänderungen war zu Zeiten von Haase nicht möglich, erscheint aber heute mit Video-Eyetrackern aussichtsreich. Mit dem EyeLink II vermisst diese Studie erstmals die objektive motorische Vergenzfehlstellung, wenn das individuelle Kreuztestprisma für einige Sekunden vor die Augen geschaltet wird; die subjektiv wahrgenommene Kreuztestauswanderung wird vergleichsweise erfasst. Der Vortrag stellt die Ergebnisse des Kreuztests bei zehn Studienteilnehmern vor und zeigt, dass kurzzeitig vorgeschaltete Prismen meist eine Reduzierung der Auswanderung auf nahezu Null bewirken, meist jedoch keinen Vergenzfehler von Null. Ausblickend erscheint diese Eyetracker-Messmethode vielversprechend für weitere Untersuchungen motorischer Wirkungen von Prismenkorrektionen.

10:10 - 10:35 Volkhard Schroth
Wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit von prismatischen Korrektionen Mehr lesen

Schon lange wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert, ob kleine prismatische Korrektionen wirksam sein können, weil zum Beispiel das Vergenzsystem in weiten Bereichen anpassungsfähig ist. In einer Studie am Institut für Optometrie in CH-Olten im Auftrag von Hoya Vision Care wurde der Effekt von mehrwöchigem Prismentragen auf die Fixationsdisparität (FD) bei 24 Probanden untersucht. Mit klassischen Methoden wurde die subjektive FD an Testen wie dem MKH Kreuztest oder dem Mallett-Test bestimmt. Die objektive FD wurde simultan mit einem hochauflösendem Eyetracking-System ermittelt. Ergebnis: Das mehrwöchige Tragen von Prismen reduzierte die subjektive und objektive FD signifikant und mit hoher Effektstärke, allerdings nicht auf null. Vermutlich zum ersten Mal wurde somit ein objektiver Nachweis für die Wirksamkeit von kleinen Prismen erbracht.

10:35 - 11:00 Prof. Dr. Christian Meltendorf
Binokulare Auffälligkeiten nach chirurgischen Eingriffen am Auge Mehr lesen

Refraktive Chirurgie und Binokularsehen Prof. Dr. med. habil. Christian Meltendorf, Beuth Hochschule für Technik Berlin Mit Hilfe verschiedener Verfahren der refraktiven Chirurgie ist es heutzutage möglich, bestehende Refraktionsfehler dauerhaft zu korrigieren. Durch die erzielte Refraktionsänderung kann in speziellen Fällen das Binokularsehen jedoch gestört werden. Anhand von Fallbeispielen soll dargestellt werden, welche Störungen des Binokularsehens durch refraktiv-chirurgische Eingriffe ausgelöst oder im Einzelfall auch positiv beeinflusst werden können. Es wird erläutert, in welchen Situationen präoperativ zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind, um Komplikationen im Hinblick auf das Binokularsehen zu vermeiden bzw. in welchen Fällen von einem Eingriff abgeraten werden sollte. Darüber hinaus wird auf die möglichen spezifischen Probleme bei angestrebter Monovision und den Einfluss von monofokalen und multifokalen Intraokularlinsen auf das stereoskopische Sehen eingegangen.

11:30 - 12:00 Prof. Dr. Hans-Jürgen Grein
Autoref und Refra-Apps – brauchen wir im digitalen Zeitalter noch eine subjektive Refraktionsbestimmung? Mehr lesen

Refraktionsbestimmung mit Messbrille oder Phoropter ist nach wie vor Standard. Ziel ist es, die Refraktionswerte mit möglichst hoher Präzision zu erfassen. Der Refraktionsgenauigkeit sind jedoch physiologische Grenzen gesetzt, die der Refraktionist durch Fachwissen und Sorgfalt möglichst eng halten möchte. Die traditionelle Refraktionsbestimmung mit dem Kreuzzylinder bekommt zunehmend Konkurrenz. Auf der einen Seite wird die objektive Messtechnik immer zuverlässiger, auf der anderen Seite drängen automatisierte Messverfahren zur subjektiven Selbstrefraktion auf den Markt. Wird der Refraktionsspezialist zukünftig noch gebraucht?

12:00 - 12:30 Dr. Andreas Berke
Refraktionsschwankungen durch Medikamente Mehr lesen

Die Fernpunktrefraktion des Auges ist keine statische Größe, sondern Schwankungen durch innere und äußere Faktoren unterworfen. Zu den wichtigsten äußeren Faktoren, die auf die Fernpunktrefraktion einwirken können, zählen Medikamente. Die Brechwerte von Hornhaut und Linse bestimmen neben der Länge des Auges dessen Fernpunktrefraktion. Im Vortrag soll auf osmotische Effekte, Ödeme und neuronale Mechanismen eingegangen werden, über die Medikamente Einfluss auf die Refraktion nehmen können.

13:30 - 14:00 Dr. Heiko Pult
Einfluss neuer Forschungsergebnisse auf das Management des Trockenen Auges Mehr lesen

Ein unzureichender Tränenfilm kann nicht nur zu mangelndem Kontaktlinsentragekomfort führen, sondern auch zu Sehproblemen, die bei der Refraktion zu Tage kommen oder bei Reklamationen von Brillengläsern oder Kontaktlinsen. Somit ist das Management des Tränenfilms zunehmend für Augenoptiker und Optometristen wichtig. In diesem praxisnahen Vortrag wird aufgezeigt, welche Arbeitsschritte beim Erkennen und beim Management des trockenen Auges notwendig sind. Es wird ein Arbeitsablauf vorgestellt, der in der täglichen Routine gut umsetzbar und wirkungsvoll ist – basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand.

14:00 - 14:30 Dr. Christian Wolfram
Glaukomtherapie – gestern, heute, morgen Mehr lesen

Die Behandlung des Grünen Stars erfordert im Vergleich zu anderen Augenerkrankungen die meisten Verschreibungen. Dabei befindet sich die Glaukomtherapie in einem steten Wandel. In den letzten Jahren haben sich die medikamentösen und chirurgischen Therapieoptionen erheblich erweitert. Der Vortrag zeichnet die zurückliegenden Entwicklungen nach und gibt Ausblicke auf die Glaukomtherapie der Zukunft.

15:00 - 15:30 Prof. Dr.-Ing. Dr. habil. Konstantin Kotliar
Retinale Gefäßanalyse zur Früherkennung vaskulärer Veränderungen Mehr lesen

Die Netzhaut ist eine der wenigen Stellen im menschlichen Körper, die einen optischen, unverzerrten Einblick in unsere Gefäße ermöglicht. Viele Gefäßveränderungen treten zuerst an den kleinen Gefäßen auf. Arterien und Venen der Netzhaut stellen dabei sehr spannende Untersuchungsobjekte dar, da diese Mikrogefäße in Aufbau und Funktion den Hirngefäßen ähneln. Bei der systemischen- und Augenerkrankungen vaskulärer Genese kommen sowohl strukturelle als auch funktionelle Veränderungen der Mikrogefäße zustande. Mit modernen bildgebenden Verfahren lassen sich anhand der Fundusfotografie bzw. der optischen Verfilmung verschiedene Aspekte der retinalen Mikrozirkulation nicht invasiv und objektiv untersuchen. Im Vortrag werden die modernen Methoden der retinalen Gefäßanalyse und ihre erfolgreiche klinische Anwendung vorgestellt. Sogar bei scheinbar gesunden Patienten könnten mögliche pathologische Gefäßveränderungen früh erkannt werden und somit präventiv korrigiert werden, noch bevor die Erkrankung ausbricht.

15:30 - 16:00 Prof. Dr. med. Ines Lanzl
Medizinische Aspekte vaskulärer Veränderungen der Retina

16:00 Maarten Hobé, VDCO
Schlusswort

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