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9:15 - 09:45 Gustav Pöltner
Vortrag: Grenzlimbale Anpassung - Knacknüsse, mit welchen Problemen muss ich rechnen Mehr lesen

Im Jahre 1888 wurde die Kontaktlinse für die Korrektion des Keratokonus erfunden. Die ersten Kontaktlinsen waren zwischen 11.00 und 13.00 Millimeter groß. 100 Jahre später waren die Keratokonuslinsen 8.8 bis 9.2 mm groß. Seither sind sie für die Versorgung der irregulären Hornhaut mehr und mehr „gewachsen“. Auch die „ganz normalen“ formstabilen Standardlinsen sind im limbusnahen Bereich sehr erfolgreich. Das hat gute Gründe, auf die in diesem Vortrag näher eingegangen werden. Lerninhalte: Dreipunkt-Anpassung, überbrückende-Anpassung mit limbusnahen Kontaktlinsen.

09:45 - 10:15 Horst Drexel
Vortrag: „Keratokonus – Wenn´s „einfach“ nicht funktioniert“ Mehr lesen

Es gibt etliche bekannte corneale periphere Komplikationen die zum einen von weichen hydrogelen und silikonhydrogelen Kontaktlinsen oder zum anderen von formstabilen hochgasdurchlässigen Kontaktlinsen verursacht werden. Dieser Vortrag stellt einige von diesen Komplikationen vor die eine geringere Häufigkeit haben und die den Kontaktlinsenanpassern weniger bekannt sind. Spaltlampenbefunde, Aetiologie, Anzeichen und Symptome werden gezeigt. Umgang und Lösungsansatz zu diesen Komplikationen werden vorgestellt und diskutiert

10:00 - 10:45 Torven Ziehmer – Wöhlk CONTACTLINSEN
Workshop: Die Anpassung der CONTACT INDIVIDUAL MULTI mit dezentrierter Optik

10:15 - 10:45 Rainer Bronner
Vortrag: Kontaktlinsen induzierte corneale periphere KomplikationenMehr lesen

Es gibt etliche bekannte corneale periphere Komplikationen die zum einen von weichen hydrogelen und silikonhydrogelen Kontaktlinsen oder zum anderen von formstabilen hochgasdurchlässigen Kontaktlinsen verursacht werden. Dieser Vortrag stellt einige von diesen Komplikationen vor die eine geringere Häufigkeit haben und die den Kontaktlinsenanpassern weniger bekannt sind. Spaltlampenbefunde, Aetiologie, Anzeichen und Symptome werden gezeigt. Umgang und Lösungsansatz zu diesen Komplikationen werden vorgestellt und diskutiert.

11:15 - 11:45 Oliver Strobel
Vortrag: Einfluss der Empfindlichkeit des Lidrandes auf Erfolg formst. CL-Anpassung Mehr lesen

In der Studie wurde geprüft, ob sich die Empfindlichkeit des Lidrands (Lidwipers) durch die Verwendung formstabiler Kontaktlinsen verändert und ob ein Zusammenhang besteht zwischen persönlicher Empfindlichkeit, Schmerzwahrnehmung und dem Anpasserfolg. Hierzu wurden Probanden im Alter zwischen 18 und 50 Jahren rekrutiert. Basierend auf den Ergebnissen und Erkenntnissen dieser Studie ist davon auszugehen, dass sich die Empfindlichkeit des Lidwipers durch das Tragen formstabiler Kontaktlinsen reduziert. Für die gesamte Gruppe wurde keine Korrelation zwischen der persönlichen Schmerzwahrnehmung, dargestellt im Schmerzfragebogen und mit den Empfindungen beim Tragen formstabiler Kontaktlinsen festgestellt. Die Analyse von Untergruppen lässt aber Tendenzen erkennen.

11:45 - 12:15 Prof. Wolfgang Sickenberger
Vortrag: Moderne Tränenfilmdiagnostik - welche Untersuchungen werden empfohlen und wie können diese im Rahmen einer optometrischen Untersuchung in einen Routineablauf eingebunden werden. Mehr lesen

Die Zahl der Betroffenen in Deutschland, die Symptome des Trockenen Auges zeigen, wird mit über 10 Millionen angegeben. Der Augenoptiker, als Spezialist für gutes Sehen ist bei dieser hohen Zahl von Betroffenen zwangsläufig mit dieser Problematik konfrontiert. Bereits bei der Refraktion kann ein Trockenes Auge z.B. bei der Aberrometrie und der subjektiven Augenglasbestimmung zu Fehlern führen. Die diagnostischen Methoden zur Tränenfilmanalyse haben sich die letzten Jahre massiv verbessert. Neue nicht-invasive Methoden wurden entwickelt und sind teils bereits im Markt etabliert. Der Vortrag beschäftigt sich mit den etablierten Tränenfilmanalysemethoden, aber auch mit neuen Ansätzen und Möglichkeiten zur Tränenfilmdiagnostik. Des Weiteren wird eine Möglichkeit der Einbindung einer Tränenfilmanalyse in den Routineablauf einer Refraktionsbestimmung bzw. optometrischen Untersuchung vorgestellt.

12:15 - 12:45 Robert Fetzer
Vortrag: Trockenes Auge wie kann ich das vermarkten Mehr lesen

Das Trockene Auge wird auch in der Augenoptik zu einem immer größer werdenden Problem. Die drop-out-Quote steigt dadurch immens bei Kontaktlinsenträgern. Aber auch bei der Brille kann es hierdurch zu falschen Refraktionswerten führen. Dieser Vortrag zeigt Ihnen wie Sie in Ihrem Geschäft das Trockene Auge vermarkten und zu einem Erfolgsmodell machen können. Heben Sie sich dadurch von Ihren Mitbewerbern ab und steigern deutlich die Zufriedenheit Ihrer Kunden und gewinnen somit auch Neukunden.

12:45 - 13:00 Preisverleihung
Preisverleihung Video Award

13:45 Gustav Pöltner
Workshop: Anpassung bei irregulärer Hornhaut Mehr lesen

Die irreguläre Hornhaut finden wir beim Kertokonus, bei der Keratoplastik, nach refraktiv chirurgischen Eingriffen und bei Narbenbildung nach Verletzungen und Entzündungen. Für alle diese Problemstellungen gibt es Kontaktlinsenlösungen. Von der rotationssymmetrischen formstabilen Linse, über torische und quadrantenspezifische Varianten, bis zur Sklerallinse mit Irisblende. Das Ganze läuft als interaktiver Workshop, indem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den gezeigten Anpassbeispielen aktiv teilnehmen können. Ein Seminar das Profis und Anfängern wichtige Tipps für ihre Praxis mitgeben wird. Da muss man einfach dabei sein. Schlüsselwörter: individuelle formstabile Linsen, torische, quadrantenspezifische Kontaktlinsen, Sklerallinsen, Farblinsen mit Irisblende

13:45 Prof. Dr. Christian Kempgens
Workshop: Spaltlampentechnik für Einsteiger Mehr lesen

Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmer, die noch wenig Erfahrung in der Anwendung der Spaltlampe haben, oder die ihre möglicherweise etwas eingerostete Spaltlampentechnik aus Uni oder Meisterschule noch einmal auffrischen möchten. Die wesentlichen Beleuchtungsarten werden integriert in den Ablauf einer Spaltlampenuntersuchung demonstriert, und im Folgenden von den Teilnehmern in Zweiergruppen geübt und angewandt.

13:45 - 15:15 Prof. Wolfgang Sickenberger
Workshop: Dry Eye Screening Methoden Mehr lesen

Die beiden Workshops knüpfen an den Vortag mit dem Titel „Moderne Tränenfilmdiagnostik - welche Untersuchungen werden empfohlen und wie können diese im Rahmen einer optometrischen Untersuchung in einen Routineablauf eingebunden werden“ an und vertiefen dieses Thema sowohl auf theoretischer als auch praktischer Ebene. Das Verständnis zum Beschwerdebild des sog. „Trockenen Auges“ hat sich in den letzten Jahren massiv geändert. Alleine die Begrifflichkeit „ Trockenes Auge“ wird der Vielschichtigkeit des Beschwerdebilds nicht gerecht. Entsprechend ist auch die Diagnostik nicht trivial. Es bedarf einer Auswahl an unterschiedlichen Tränenfilmtesten bzw. Testbatterien, um die Vielschichtigkeit dieses Beschwerdebilds zu erfassen und zu verstehen. Im Workshop werden sowohl die wichtigsten theoretischen Hintergründe zum trockenen Auge, als auch die diagnostischen Möglichkeiten vorgestellt und anhand von Fallbeispielen aus der Praxis verdeutlicht. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit am Schluss des Workshops praktische Erfahrungen direkt an aktuellen Tränenfilm-Analysegeräten zu erwerben.

13:45 Wolfgang Cagnolati
Workshop: Peer Review - vorderer Augenabschnitt und Kontaktlinsen Mehr lesen

Anhand von Fallbeispielen werden verschiedene Befunde des vorderen Augenabschnittes in Verbindung mit der optischen Rehabilitation mittels Kontaktlinsen diskutiert. Neben dem Erkennen okulärer Auffälligkeiten und der Versorgung mit Kontaktlinsen liegt der Schwerpunkt des Workshops auf deren Management. Die wichtigsten Fragen für Optometristen in diesem Zusammenhang betreffen sowohl die befundbezogene Kontaktlinsenversorgung als auch Interpretation etwaiger pathologischer Veränderungen des vorderen Augenabschnitts und deren Überweisungsrelevanz. Lernziele | Die Teilnehmer werden: • Eine Reihe von Befunden des vorderen Augenabschnitts und hier speziell der Hornhaut und Iris diskutieren • Erfahrungen bezüglich der optischen Rehabilitation von pathologischen und nicht pathologischen Veränderungen der Hornhaut und Iris austauschen und • die beste Herangehensweise im Co- Management sowie bei Überweisungen zum Augenarzt besprechen

15:45 Gustav Pöltner
Workshop: Anpassung bei irregulärer Hornhaut Mehr lesen

Die irreguläre Hornhaut finden wir beim Kertokonus, bei der Keratoplastik, nach refraktiv chirurgischen Eingriffen und bei Narbenbildung nach Verletzungen und Entzündungen. Für alle diese Problemstellungen gibt es Kontaktlinsenlösungen. Von der rotationssymmetrischen formstabilen Linse, über torische und quadrantenspezifische Varianten, bis zur Sklerallinse mit Irisblende. Das Ganze läuft als interaktiver Workshop, indem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den gezeigten Anpassbeispielen aktiv teilnehmen können. Ein Seminar das Profis und Anfängern wichtige Tipps für ihre Praxis mitgeben wird. Da muss man einfach dabei sein. Schlüsselwörter: individuelle formstabile Linsen, torische, quadrantenspezifische Kontaktlinsen, Sklerallinsen, Farblinsen mit Irisblende

15:45 Prof. Dr. Christian Kempgens
Workshop: Spaltlampentechnik für Einsteiger Mehr lesen

Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmer, die noch wenig Erfahrung in der Anwendung der Spaltlampe haben, oder die ihre möglicherweise etwas eingerostete Spaltlampentechnik aus Uni oder Meisterschule noch einmal auffrischen möchten. Die wesentlichen Beleuchtungsarten werden integriert in den Ablauf einer Spaltlampenuntersuchung demonstriert, und im Folgenden von den Teilnehmern in Zweiergruppen geübt und angewandt.

15:45 -17:15 Prof. Wolfgang Sickenberger
Workshop: Dry Eye Screening Methoden Mehr lesen

Die beiden Workshops knüpfen an den Vortag mit dem Titel „Moderne Tränenfilmdiagnostik - welche Untersuchungen werden empfohlen und wie können diese im Rahmen einer optometrischen Untersuchung in einen Routineablauf eingebunden werden“ an und vertiefen dieses Thema sowohl auf theoretischer als auch praktischer Ebene. Das Verständnis zum Beschwerdebild des sog. „Trockenen Auges“ hat sich in den letzten Jahren massiv geändert. Alleine die Begrifflichkeit „ Trockenes Auge“ wird der Vielschichtigkeit des Beschwerdebilds nicht gerecht. Entsprechend ist auch die Diagnostik nicht trivial. Es bedarf einer Auswahl an unterschiedlichen Tränenfilmtesten bzw. Testbatterien, um die Vielschichtigkeit dieses Beschwerdebilds zu erfassen und zu verstehen. Im Workshop werden sowohl die wichtigsten theoretischen Hintergründe zum trockenen Auge, als auch die diagnostischen Möglichkeiten vorgestellt und anhand von Fallbeispielen aus der Praxis verdeutlicht. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit am Schluss des Workshops praktische Erfahrungen direkt an aktuellen Tränenfilm-Analysegeräten zu erwerben.

15:45 Wolfgang Cagnolati
Workshop: Peer Review - vorderer Augenabschnitt und Kontaktlinsen Mehr lesen

Anhand von Fallbeispielen werden verschiedene Befunde des vorderen Augenabschnittes in Verbindung mit der optischen Rehabilitation mittels Kontaktlinsen diskutiert. Neben dem Erkennen okulärer Auffälligkeiten und der Versorgung mit Kontaktlinsen liegt der Schwerpunkt des Workshops auf deren Management. Die wichtigsten Fragen für Optometristen in diesem Zusammenhang betreffen sowohl die befundbezogene Kontaktlinsenversorgung als auch Interpretation etwaiger pathologischer Veränderungen des vorderen Augenabschnitts und deren Überweisungsrelevanz. Lernziele | Die Teilnehmer werden: • Eine Reihe von Befunden des vorderen Augenabschnitts und hier speziell der Hornhaut und Iris diskutieren • Erfahrungen bezüglich der optischen Rehabilitation von pathologischen und nicht pathologischen Veränderungen der Hornhaut und Iris austauschen und • die beste Herangehensweise im Co- Management sowie bei Überweisungen zum Augenarzt besprechen

17:15 Come together – 60 Jahre VDCO e.V.

09:15 René Kreillechner / Maik Zwick
Workshop: AMD - ohje?! - die optische und elektronische Versorgung durch den Optometristen für AMD Patienten Mehr lesen

Die Vorstellung neuer optischer und elektronischer Hilfsmittel, sowie eines neuen Tests (SPOT – Subjective Prsim Orientation Test), der zur Ermittlung der Besten Netzhautareale und zur Stabilisierung der exzentrischen Fixation führt. Besprochen wird auch die Durchführung einer Refraktion, sowie die Ermittlung des Vergrößerungsbedarfes bei Low Vision Patienten. Natürlich können die Hilfsmittel getestet, probiert und angegriffen werden. Aus der Praxis für die Praxis!

09:15 Prof. Dr. Dr. Jens Funk
Workshop: Glaukom - Was muss ich bei der Papillendiagnostik berücksichtigen? Mehr lesen

Die Beurteilung der Papille ist unbestritten einer der wichtigsten Teilaspekte bei der Diagnose des Glaukoms. Man sollte sich aber immer darüber im Klaren sein, dass es insgesamt vier verschiedene Szenarien einer Papillenbeurteilung gibt. Beurteilung der Papille klinisch durch eine Einzeluntersuchung. Hierbei gilt es, auf der Basis eines Einzel- oder Erstbefundes festzustellen, ob ein Glaukom vorliegt oder nicht. Üblicherweise wird diese Untersuchung mittels indirekter Ophthalmoskopie an der Spaltlampe vorgenommen. Die früher propagierte direkte Ophthalmoskopie hat dagegen viel von ihrer Bedeutung verloren. Die Papillenbeurteilung anhand eines Einzelbefundes ist sicherlich die schwierigste, der hier genannten Aufgaben. Allerdings gibt es ein paar Charakteristika, die einem die Entscheidung erleichtern. Deren wichtigstes ist die Form des neuroretinalen Randsaums der Papille, die sogenannte ISNT-Regel. Diese sagt, dass der neuroretinale Randsaum inferior grösser ist als superior, superior größer ist als nasal und nasal grösser als temporal. Beurteilung der Papille mit dem OCT. Ursprünglich waren die High-Tech Geräte zur automatisierten Papillenvermessung (also zunächst das HRT und später die OCT) eingeführt worden, um den Verlauf besser beobachten zu können. Speziell die OCT Technologie ist aber inzwischen so weit entwickelt, dass diese Beschränkung allein auf Verlaufsbeobachtungen nicht mehr notwendig ist. Beurteilung der Papille anhand einer Verlaufsbeurteilung mit klinischen Mitteln. Zu einer Verlaufsbeobachtung gehört selbstverständlich eine Befunddokumentation. Wenn keine der Hightech-Maschinen zur Verfügung steht, kann diese auch gut mittels Papillenfotografie erfolgen. Papillenfotografie hat sogar einige Vorteile. Bei Fotos kann man zumindest weitgehend sicher sein, dass die Befunde auch in 10 Jahren noch lesbar sind. Bei den Computern mag das fraglich werden. Beurteilung der Papille anhand von Verlaufskontrollen mittels Hightech-Maschinen. Das Monitoring über die Zeit ist immer noch die Hauptdomäne der Papillen Analysatoren. Allerdings halte ich es nicht für wirklich belegt, dass die Verlaufsdokumentation mittels OCT-Technologie tatsächlich der «konventionellen» Verlaufsdokumentation mittels Papillenfotografie überlegen ist. Ich persönlich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass wenn das OCT Gerät eine Verschlechterung findet und ich auf den Papillenfotos überhaupt nichts sehe, für mich persönlich der klinische Befund der Papillenfotografie wichtiger ist.

09:15 Prof. Dr. Holger Dietze
Workshop: Indirekte Ophthalmoskopie für Jedermann (B)

Die Inspektion des Augenhintergrundes gehört zu den Grundbestandteilen der optometrischen Untersuchung. Mit der indirekten Ophthalmoskopie an der Spaltlampe steht eine preiswerte und effektive Methode zur Verfügung, die sich auch für die Anwendung bei nicht erweiterten Pupillen eignet. Der Workshop frischt Kenntnisse zur Anatomie und Geographie des Augenhintergrundes auf, demonstriert die Handhabung der 90dpt-Linse an der Spaltlampe und vermittelt erste Erfahrungen beim Auffinden und bei der Interpretation des Fundusbildes. Lernziele: 1. Erkennen und Zuordnen wichtiger Strukturen am Augenhintergrund 2. Kennenlernen von wichtigen Merkmalen zur Interpretation von Papillen- und Makula-Befunden 3. Erwerb erster praktischer Erfahrungen mit der indirekten Ophthalmoskopie an der Spaltlampe

11:15 Anna Bachmann
Workshop: OCT - Case Report

11:15 René Kreilechner / Maik Zwick
Workshop: AMD - ohje?! - die optische und elektronische Versorgung durch den Optometristen für AMD Patienten Mehr lesen

Die Vorstellung neuer optischer und elektronischer Hilfsmittel, sowie eines neuen Tests (SPOT – Subjective Prsim Orientation Test), der zur Ermittlung der Besten Netzhautareale und zur Stabilisierung der exzentrischen Fixation führt. Besprochen wird auch die Durchführung einer Refraktion, sowie die Ermittlung des Vergrößerungsbedarfes bei Low Vision Patienten. Natürlich können die Hilfsmittel getestet, probiert und angegriffen werden. Aus der Praxis für die Praxis!

11:15 Prof. Dr. Dr. Jens Funk
Workshop: Glaukom - Was muss ich bei der Papillendiagnostik berücksichtigen?

11:15 Prof. Dr. Holger Dietze
Workshop: Indirekte Ophthalmoskopie für Jedermann (B)

Die Inspektion des Augenhintergrundes gehört zu den Grundbestandteilen der optometrischen Untersuchung. Mit der indirekten Ophthalmoskopie an der Spaltlampe steht eine preiswerte und effektive Methode zur Verfügung, die sich auch für die Anwendung bei nicht erweiterten Pupillen eignet. Der Workshop frischt Kenntnisse zur Anatomie und Geographie des Augenhintergrundes auf, demonstriert die Handhabung der 90dpt-Linse an der Spaltlampe und vermittelt erste Erfahrungen beim Auffinden und bei der Interpretation des Fundusbildes. Lernziele: 1. Erkennen und Zuordnen wichtiger Strukturen am Augenhintergrund 2. Kennenlernen von wichtigen Merkmalen zur Interpretation von Papillen- und Makula-Befunden 3. Erwerb erster praktischer Erfahrungen mit der indirekten Ophthalmoskopie an der Spaltlampe

13:45 - 14:15 Dr. Tobias Duncker
Vortrag: Makulaerkrankungen: Patientenbeispiele aus der Praxis Mehr lesen

Es werden aus der augenärztlichen Praxis Patienten mit Erkrankungen der Makula vorgestellt, die im Verlauf von einer Versorgung mit optischen Hilfsmitteln aus dem Low Vision Bereich profitieren. Es wird auf die Organisation einer Spezialsprechstunde für Makula-Patienten und die wichtigsten diagnostischen Untersuchungen eingegangen.

14:15 - 14:45 Prof. Dr. rer. biol. hum. Werner Eisenbarth
Vortrag: Optometrische Untersuchung bei Menschen mit besonderem Sehhandicap

Augenoptiker und Optometristen widmen sich längst nicht mehr nur der klassischen Versorgung ihrer Klienten mit Brillen oder Kontaktlinsen etc. Neben den „normalen“ Kunden finden sich darunter evtl. auch Klienten mit einem besonderen Sehhandicap. Im Vortrag wird über Besonderheiten der optometrischen Untersuchung bei folgenden Klienten berichtet: Altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Personen mit geistiger Behinderung, Kinder mit zerebralen Sehstörungen und Personen nach Hirnschädigung (z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma).

14:45 - 15:15 Rene Kreillechner
Vortrag: AMD - ohje?!

Das Leben mit Makuladegeneration – was bedeutet es für die Betroffenen. Gibt es wirklich keine Hilfe mehr, wie wir es oft zu hören bekommen, oder können wir doch die Lebensqualität der Sehbeeinträchtigten verbessern? Ein kurzes Update, ein Überblick über die Erkrankung AMD und die Möglichkeiten der optischen und elektronischen Versorgung. Welche neuen Hilfsmittel gibt es.

15:45 - 16:15 Sigrid Müller-Schotte
Vortrag: Vorgehensweise bei Auffälligkeiten am hinteren Augenabschnitt

Eine Kundin möchte neue Brillengläser, da der Seheindruck langsam schlechter geworden ist. Oder ein Kunde erscheint am Tagesende oder Samstagmittag mit akuten Visusproblemen. Die Anamnese lässt aufhorchen und die Refraktionsbestimmung bringt keine Visusverbesserung. Das klingt bekannt? Welche Tests und Untersuchungen sind nun angebracht? Worauf ist zu achten und sollte zum Haus- oder Facharzt überwiesen werden? Im Vortrag werden Veränderungen am hinteren Augenabschnitt behandelt und es wird darauf eingegangen, wie ein Augenoptiker/Optometrist in der täglichen Praxis damit umgehen sollte.

16:15 - 16:45 Ralf Bachmann
Vortrag: Beeinflussen Medikamente die Ergebnisse der Refraktion? Mehr lesen

Täglich begegnen uns im Prüfraum Phänomene, die wir nicht vollends physikalisch oder technisch optisch erklären können. Um diese Phänomene besser zu verstehen, sollten wir uns (unter Anderem) mit dem Einfluss von Medikamenten bei der Augenüberprüfung beschäftigen, da diese neben anderen Faktoren Einfluss auf die Refraktion haben können.

16:45 - 17:15 Dr. Michaela Friedrich
Vortrag: Interdisziplinäre Netzwerke in der Optometrie - wie gut kann das funktionieren? Mehr lesen

In der klassischen deutschen Augenoptik werden die Augen häufig isoliert betrachtet. Der Augenoptiker beschränkt sich bei der Korrektionsbestimmung i. d. R. darauf, die bestmögliche Sehschärfe zu erreichen. Systemische Störungen, wie z. B. Haltungsasymmetrien, Muskelverspannungen oder Kieferstörungen und deren Einfluss auf die Korrektion, werden häufig nicht berücksichtigt. Das betrifft auch komplexe Störungs- und Krankheitsbilder wie z. B. Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Störung (ADS bzw. ADHS) oder Lese-Rechtschreib-Störung (LRS), die nicht selten von visuellen Defiziten begleitet werden. In diesen Fällen ist der interdisziplinär arbeitende Optometrist gefragt. Er sollte erkennen, ob eine und welche optische/optometrische Versorgung zum aktuellen Zeitpunkt sinnvoll ist oder ob zunächst eine andere Berufsgruppe hinzugezogen werden sollte. In diesem Vortrag werden interdisziplinäre Netzwerke in der Optometrie vorgestellt. Dabei geht es im Wesentlichen darum, dass Störungen im visuellen System im Zusammenhang mit Störungen in anderen Teilsystemen und im Gesamtsystem Mensch auftreten können und sich gegenseitig beeinflussen, was Auswirkungen auf die Korrektion haben kann. Das heißt, Defizite im visuellen System können sich auch auf andere Teilbereiche oder das Gesamtsystem Mensch auswirken und umgekehrt können Störungen in anderen Teilbereichen auch einen Einfluss auf das visuelle System haben, z. B. auf eine Fehlsichtigkeit oder auf den Binokularstatus. Im Vortrag soll aus praktischer Sicht aufgezeigt werden, wie der Augenoptiker/Optometrist erkennt, wann eine interdisziplinäre Arbeit sinnvoll ist und wie eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen gestaltet werden kann.

17:15 Come together – 60 Jahre VDCO e.V.

13:45-14:15
Spezielle Kontaktlinsenfälle - interaktiv

14:15-15:00
Workshop: Kinderoptometrie

16:00-16:30
Was kommt nach dem Studium? Bereich: Forschung, Klinik, Industrie, Optometrie, Auslandserfahrung

15:15-16:00
Case Reports – Von Studenten für Studenten

16:30-17:15
Lust auf Contactlinsen – Hecht-Contactlinsen GmbH

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09:00 - 09:30 Michael Kaune
Vortrag: Vom Auge bis zum Zeh – Zusammenspiel der verschiedenen Sensorsysteme Mehr lesen

Michael Kaune, GHBF – Gesellschaft für Haltungs- und Bewegungsforschung e.V., München Die Körperhaltung und Bewegungssteuerung ist kein Zufall, sondern das Produkt höchst komplexer kraniopedaler/pedokranialer Regelsysteme der Sensomotorik. Von besonderer Bedeutung sind dabei die sensomotorischen Schlüsselregionen der Kopfsteuerung (vestibuläres, optisches und craniomandibuläres System) sowie die sensomotorische Steuerung des Fußes. Dysfunktionen der genannten Strukturen sind ursächlich an vielen orthopädischen Krankheitsbildern beteiligt und können sich über neuromyofasziale Verbindungen auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken. So stehen beispielsweise Fehlstellungen/Fehlhaltungen der Wirbelsäule oder Veränderungen der Bein- und Fußachsen häufig in direktem Zusammenhang mit Störungen des Kauapparates und/oder des binokulären Sehens. Die funktionellen Zusammenhänge der Muskeltonussteuerung sind neurophysiologisch erklärbar und in der komplexen Konvergenz der Hirnnerven auf Stammhirnebene begründet. In den fach(arzt)spezifischen Ausbildungen ist die Kenntnis dieser funktionellen interdisziplinären Zusammenhänge unterrepräsentiert. Um Beschwerdebilder richtig einordnen zu kön-nen, bedarf es jedoch einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit. Nur im Netzwerk lassen sich viele orthopädische Beschwerdebilder nachhaltig erfolgreich behandeln. Die Verän-derungen in der Arbeitswelt mit noch weniger Bewegung und zusätzlicher Sehbelastung durch Smartphones, Spielekonsolen und Multiscreen-Arbeitsplätze, wird die Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen noch notwendiger machen.

09:30 - 10:00 Prof. Dr. Hannes F. Paulus
Vortrag: Verstehen wie wir sehen – Zur Evolution von Augen Mehr lesen

Sehorgane sind im Tierreich weit verbreitet. Je nach der ökologischen Umwelt sind diese Augen jedoch sehr verschieden gestaltet und nur in dem Maß optimiert, wie sie dies in ihrem speziellen Leben benötigen. Ursprüngliche Tiere, wie Hohltiere im Meer oder Plattwürmer in Bächen genügen Photosensoren, die lediglich darüber orientieren helfen, wo es ins Helle oder Dunkle geht. Dazu genügen eine oder wenige Lichtsinneszellen in der Haut. Wenn man mehr Information benötigt, dann muss das Lichtsinnepithel aus mehreren Zellen einsenkt sein und außerdem mit Licht absorbierenden Pigmentzellen abgeschirmt sein: Pigmentbecherozellen. Wenn gar ein Bild erzeugt werden soll, dann ist einfachste Schritt eine starke Einsenkung des Lichtsinnesepithels und lediglich eine kleine Öffnung für den Lichtstrahl belassend. Man spricht dann von einem Lochkameraauge. Wenn man dort dann eine Sammellinse platziert, ist ein einfaches Linsenauge entstanden. Aus der Verteilung solcher Augentypen im Stammbaum der Tiere lässt sich leicht ableiten, dass solche Sehorgane in sehr unterschiedlicher Komplexität offenkundig immer wieder unabhängig, also konvergent, in der Stammesgeschichte entstanden sind. Dennoch musste die Selektion nicht jedes Mal bei Null beginnen. Basale Prozesse der Lichtrezeption und eine basale genetische Ausstattung dazu wurden bereits früh erfunden: Rhodopsin und Opsin als Lichtabsorptionsstoffe. Weitere Evolutionsschritte in der Verbesserung der Wahrnehmung bestanden in der Erfindung unterschiedlicher Sehfarbstoffe (vor allem Opsine), mit unterschiedlichen Absorptionsmaxima der Wellenlängen des Lichtes. Da alle frühen Organismen im Meer entstanden sind, die Mehrzahl der elektromagnetischen Wellen aber sehr schnell im Wasser absorbiert werden, spezialisierten die sich die Photorezeptoren auf den Ausschnitt des Wellenlängenspektrums, der noch in Oberflächenwasser bis etwa 100m sichtbar ist. Dies ist ein Bereich von etwa 700nm bis 300nm, je nach Wassertiefe. Während ursprüngliche Vertreter mit ihren Augen ein einziges oder zwei Maxima absorbieren können, haben höhere Tiere drei oder gar mehr solcher Absorptionsmaxima. Sie bezeichnet man als tri-, tetra- oder gar pentachromatisch. Nur diese besitzen ein Farbensehen, so auch wir Menschen als Trichromaten. Vögel und viele Reptilien sind dagegen tetrachromatisch, sehen ihre Welt offenbar wesentlich bunter als wir. Säugetiere dagegen sind mit Ausnahme der Altweltaffen (Meerkatzen, Paviane und Menschenaffen) Dichromaten, sind also nahezu farbenblind. Stammesgeschichtlich läßt sich dies damit erklären, dass die frühe Evolution zu den Säugern in der Nacht stattfand (am Tage dominierten nämlich die diversen Dinosaurier), so dass eine Reduktion bestimmter Opsine als Sehfarbstoff stattgefunden hat. Erst bei den tagaktiven Altweltaffen wurde das trichromatische Farbensehen neu erfunden. Im Vortrag werden Evolutionsschritte der verschiedenen Augentypen und ihre Verbreitung im Tierreich kurz vorgeführt.

10:00 - 10:30 Sigrid Müller-Schotte
Vortrag: Weiß-gelbe Flecken in der NH, Spurensuche am Augenhintergrund Mehr lesen

Die Untersuchung auf Veränderungen des Augenhintergrundes mit diversen technischen Instrumenten oder einem Augenspiegel zählt seit geraumer Zeit zu den angebotenen Leistungen in der augenoptischen und optometrischen Praxis. Welche Netzhautveränderungen gehören zu einer Variation „des Normalen“, welche Veränderungen sind pathologisch und welche sollten durch einen Augenarzt beurteilt werden? Im Vortrag werden weiss-gelbe Netzhautverändungen fokussiert und es wird darauf eingegangen, wie mit und ohne neueste technologische Apparatur zwischen pathologisch und „normal“ unterschieden werden kann.

11:00 - 11:30 Petra Lindner
Vortrag: SLO-Quiz Mehr lesen

Fundusbilder einer SLO-Kamera sehen nicht nur anders aus, als Bilder einer klassischen Weißlicht-Funduskamera, sondern liefern durch die Darstellung eines Infrarot- und eines Grünbildes detaillierte Interpretationshilfen für den Betrachter. Nach einer kurzen Vorstellung der Technologie, werden in einem interaktiven Quiz SLO-Fundusbilder aus der täglichen Praxis eines Augenoptik Fachgeschäftes mit den Teilnehmern ausgewertet und interpretiert.

11:30 - 12:00 Prof. Dr. Stephan Degle
Vortrag: Screening vs. Diagnose – Wie überweise ich an den Augenarzt? Mehr lesen

Die Dienstleistungen in der Augenoptik/Optometrie werden vielfach als „Screening“ bezeichnet. Doch die Grenzen zwischen Screening, Befunderhebung und Diagnostik sind dabei oft nicht eindeutig. Insbesondere durch die Zunahme der Gesundheitsdienstleistung sowie der technischen Möglichkeiten der Vermessung und Dokumentation in der Optometrie kommen Fragen auf, welche im Vortrag anhand von Praxisbeispielen diskutiert werden: Welche Untersuchungen/Messungen fallen in wessen Zuständigkeitsbereich? Wie werden Befunde sinnvoll übermittelt, so dass der Kunde/Patient möglichst nicht doppelt belastet wird? Wie kann keine effektive und nutzenorientierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgen? Wie erfolgt die Übermittlung der Information datenschutzkonform? … Vielleicht sollte man bei all dem auch den Begriff „Screening“ in der Augenoptik/Optometrie bewusster einsetzen!

12:00 - 12:30 Dr. Daniela Oehring
Vortrag: Okulare Biomechanik des vorderen Augenabschnitts Mehr lesen

Ein stabiles optisches System ist unerlässlich, damit der Mensch die Welt um sich herum sehen und wahrnehmen kann. Biomechanischen Eigenschaften des Okularsystems sind ein kritischer Faktor für die Stabilität der Anatomie und Physiologie des Auges. In den letzten fünfzig Jahren hat eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten unser Verständnis der okulären Biomechanik und ihrer Rolle in der Augengesundheit verbessert. Das gesunde menschliche Auge hat eine definierte physiologische Steifigkeit, um ein stabiles optisches System zu gewährleisten und Schwankungen im Augeninnendruck auszugleichen. Eine solche Steifigkeit/ Festigkeit wird durch die elastisch verformbare Sklera, Cornea und Bindehaut geboten, welche äußere Kräfte kompensieren können, wie sie durch Augenbewegungen, Blinzeln und Augenreiben hervorgerufen werden. Die Okularsteifigkeit kann als biomechanischer Wert beschrieben werden, der die Steifigkeit des gesamten Auges repräsentiert. Es ist in erster Linie abhängig von der Mikrostruktur der Hornhaut und Sklera. Es hat sich gezeigt, dass sich die Augensteifigkeit mit dem Alter, der Pathologie und dem Refraktionsstatus ändert. Aufgrund technischer Einschränkungen waren frühe Studien in der Augenbiomechanik hauptsächlich Ex-vivo-Experimente mit enukleierten Augen des Menschen oder des Schweines. Mit der Einführung neuer Geräte wie dem Ocular Responds Analyzer (Reichert Inc.) und der CorvisST (Oculus Optikgeräte GmbH) ist es nun möglich, in-vivo-Experimente am menschlichen Auge durchzuführen. Das Aufkommen dieser neuen Technologie bietet die Möglichkeit, die biomechanischen Eigenschaften der vorderen Augenoberfläche zu untersuchen, um ein umfassendes Verständnis der strukturellen Veränderungen zu erlangen, die unter Keratokonus, Myopie, Diabetes oder Glaukom auftreten. Der Vortrag dient u.a. in das Thema der okularen Biomechanik einzuführen und klinische Anwendungen zu erläutern.

13:45 Fritz Paßmann
Workshop: Troubleshooting bei Gleitsicht Mehr lesen

Mit der Einführung personalisierter Gleitsichtgläser wurden die progressiven Flächen optimiert. Gleichzeitig sind die Toleranzen der handwerklichen Arbeit beim Zentrieren, Einschleifen und Anpassen enger geworden. Umso mehr kommt es auf eine individuell abgestimmte Beratung des Kunden an. Der Workshop zeigt die Fehlerkette auf und gibt eine Empfehlung zum Ablauf bei der Reklamationsbehandlung. "Denn es ist eine hohe Kunst, den Überblick zu behalten und zugleich auf Details zugreifen können.

13:45 Esther Goeltzer
Workshop: Erkennen/Interpretation von GF-Ausfällen - Neurologie Mehr lesen

Mit einem Anteil von ca. 75 Prozent stellen Gesichtsfeldausfälle die häufigste Sehstörung nach Hirnschädigungen, wie z. B. Hirninfarkte, Tumoren, Schädel/Hirn-Traumen, dar. Die Betroffenen klagen über Verschwommensehen oder Blindheit eines Auges, Orientierungs- und Lesestörungen. Augenoptiker und Optometristen messen und korrigieren die zentrale Sehschärfe, eventuell noch eine Heterophorie, die Problematik bleibt jedoch bestehen. Das Wissen um – und die Prüfung des Gesichtsfeldes bildet die Ausnahme beim Screening durch den Optometristen/in. Welche Ursachen und Arten von Gesichtsfeldausfällen gibt es, welche Auswirkungen haben sie ? Welche Diagnostik ist sinnvoll, welche brillentechnischen- und visualtherapeutischen Maßnahmen sind nötig, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern? Der Workshop vermittelt Grundwissen und die praktische Vorgehensweise. Die Diagnostik bedarf weder teure Geräte, noch nennenswerten zeitlichen Aufwand und kann von den Teilnehmern problemlos im Betrieb angewandt werden.

13:45 Florian Ambros
Workshop: Visualtraining bei Kindern Mehr lesen

Viele binokulare Defizite und Störungen lassen sich durch gezieltes Training verbessern bzw. beheben. Die Theorie umfasst eine Wiederholung und Einteilung der binokularen, nicht pathologischen Störungen, Grundlagen der Vision Therapy, aktuelle Studien zu diesem Thema, das benötigte Equipment sowie eine Empfehlung für den Vision Therapy-Raum. Die Praxis beinhaltet die Umsetzung der Übungen, Motivationsmöglichkeiten und verschiedene Lehrmethoden.

13:45 Prof. Dr. Daniela Nosch
Workshop: Peer Review - hinterer Augenabschnitt Mehr lesen

In diesem Workshop werden Sie eine Vielfalt von unterschiedlichen Netzhautauffälligkeiten anhand von digitalen Bildern von Fällen aus der optometrischen Praxis diskutieren. Diese Fälle werden von Teilnehmern und der Referentin vorgestellt. Eine systematische Beschreibung und Klassifizierung von Auffälligkeiten hilft der Erstellung einer Verdachtsdiagnose, damit Sie adäquat entscheiden können, ob Sie überweisen müssen und wenn ja, an welchen Spezialisten, und wie dringend. Von großer Bedeutung ist, dass die Dokumentation präzise und vollständig ist, damit eine Auffälligkeit von einem zum nächsten Besuch im Verlauf beurteilt werden kann und / oder gegenüber dem Spezialisten korrekt kommuniziert werden kann. Abschließend wird jeweils die Prognose bzw. der zu erwartete Krankheitsverlauf der Netzhautpathologien wird in der Gruppe diskutiert.

15:45 Fritz Paßmann
Workshop: Troubleshooting bei Gleitsicht Mehr lesen

Mit der Einführung personalisierter Gleitsichtgläser wurden die progressiven Flächen optimiert. Gleichzeitig sind die Toleranzen der handwerklichen Arbeit beim Zentrieren, Einschleifen und Anpassen enger geworden. Umso mehr kommt es auf eine individuell abgestimmte Beratung des Kunden an. Der Workshop zeigt die Fehlerkette auf und gibt eine Empfehlung zum Ablauf bei der Reklamationsbehandlung. "Denn es ist eine hohe Kunst, den Überblick zu behalten und zugleich auf Details zugreifen können.

15:45 Esther Goeltzer
Workshop: Erkennen/Interpretation von GF-Ausfällen - Neurologie Mehr lesen

15:45 Florian Ambros
Workshop: Visualtraining bei Kindern Mehr lesen

Viele binokulare Defizite und Störungen lassen sich durch gezieltes Training verbessern bzw. beheben. Die Theorie umfasst eine Wiederholung und Einteilung der binokularen, nicht pathologischen Störungen, Grundlagen der Vision Therapy, aktuelle Studien zu diesem Thema, das benötigte Equipment sowie eine Empfehlung für den Vision Therapy-Raum. Die Praxis beinhaltet die Umsetzung der Übungen, Motivationsmöglichkeiten und verschiedene Lehrmethoden.

15:45 Prof. Dr. Daniela Nosch
Workshop: Peer Review - hinterer Augenabschnitt Mehr lesen

In diesem Workshop werden Sie eine Vielfalt von unterschiedlichen Netzhautauffälligkeiten anhand von digitalen Bildern von Fällen aus der optometrischen Praxis diskutieren. Diese Fälle werden von Teilnehmern und der Referentin vorgestellt. Eine systematische Beschreibung und Klassifizierung von Auffälligkeiten hilft der Erstellung einer Verdachtsdiagnose, damit Sie adäquat entscheiden können, ob Sie überweisen müssen und wenn ja, an welchen Spezialisten, und wie dringend. Von großer Bedeutung ist, dass die Dokumentation präzise und vollständig ist, damit eine Auffälligkeit von einem zum nächsten Besuch im Verlauf beurteilt werden kann und / oder gegenüber dem Spezialisten korrekt kommuniziert werden kann. Abschließend wird jeweils die Prognose bzw. der zu erwartete Krankheitsverlauf der Netzhautpathologien wird in der Gruppe diskutiert.

17:30 VDCO Mitgliederversammlung

09:15 Gero Mayer & Matthias Werner
Workshop: Kommunikation mit Eltern und Kindern Mehr lesen

Das Gespräch mit dem Kunden, hier Eltern & Kindern, ist im geschäftlichen Alltag wohl die häufigste Handlung. Die Kommunikation mit dem Kunden bestimmt oft den weiteren Verlauf der Behandlung & Beratung und die Inanspruchnahme zusätzlicher Leistungen. Schon durch ein falsches Wort, eine Gestik, kann der Kunde in Stress geraten. Die weitere Behandlung wird erschwert. Ein Kunde im Stress, mit Angst oder gar Panik ist kaum zur Kooperation fähig. In diesem Workshop geht es darum den eigenen und den Stress des Kunden, also der Eltern & Kinder, zu erkennen und damit umzugehen. Der Stress kann mit geeigneten Werkzeugen sogar zum Wohle des Kunden genutzt werden. Lernen Sie sprachliche und körpersprachliche Wege kennen positiv auf das Kundenverhältnis einzuwirken.

09:15 Judith Behm
Workshop: Einstieg in die Ortho-K Anpassung (B) Mehr lesen

Nicht zuletzt aufgrund der Möglichkeiten im Bereich der Myopiekontrolle ist die Versorgung mit Orthokeratologie in aller Munde. Seit 2002 gibt es diese Art der Kontaktlinsen bereits auf dem deutschen Markt, aber nie waren die Vielfalt und das Interesse so groß. Dieser Workshop zeigt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erläutert Fälle aus der Praxis und gibt Tipps zur Kundenansprache. Not least because of the possibilities in the field of myopia control is orthokeratology on everyone's lips. Since 2002, this type of contact lenses are already available on the German market, but the variety and interest have never been so high. In this workshop we will deal with the prerequisites which have to be fulfilled, look at practical cases and discuss tips on how to approach customers.

09:15 Mario Rehnert
Workshop: Materialien formstabiler Kontaktlinsen: Gebrauchsverhalten – Pflege – Besonderheiten (B) Mehr lesen

Nicht nur die bestmögliche Passform von formstabilen Contactlinsen, sondern auch das auf den Linsenträger individuell abgestimmte Material gibt den Ausschlag für die Verträglichkeit. In diesem Workshop werden unterschiedliche Eigenschaften von Materialien für formstabile Contactlinsen und die kundenbezogene Materialauswahl besprochen. Auch auf materialspezifischen Veränderungen und das Gebrauchsverhalten während des Tragens, sowie auf die Nutzungsdauer von formstabilen Contactlinsen wird eingegangen.

09:15 Bastian Schnuchel
Workshop: Marketing in der KL-Anpassung Mehr lesen

Der Workshop zum Thema Kontaktlinsen-Marketing teilt sich in drei Bereiche auf. Im ersten Teil (ca. 15 Minuten) lernen die Teilnehmer wie andere Kolleginnen und Kollegen das Thema „Kontaktlinse“ bereits erfolgreich in Marketing und auch im Verkauf angesprochen haben. Im Anschluss daran ist die Kreativität der Teilnehmer gefragt. In einem kurzen Brainstorming sollen neue Ideen abgeleitet oder auch eigene Marketing-Ansätze gesammelt werden. Danach wird die beste Idee prämiert und für diese eine konkrete Umsetzung entwickelt werden.

11:15 Gero Mayer & Matthias Werner
Workshop: Kommunikation mit Eltern und Kindern Mehr lesen

Das Gespräch mit dem Kunden, hier Eltern & Kindern, ist im geschäftlichen Alltag wohl die häufigste Handlung. Die Kommunikation mit dem Kunden bestimmt oft den weiteren Verlauf der Behandlung & Beratung und die Inanspruchnahme zusätzlicher Leistungen. Schon durch ein falsches Wort, eine Gestik, kann der Kunde in Stress geraten. Die weitere Behandlung wird erschwert. Ein Kunde im Stress, mit Angst oder gar Panik ist kaum zur Kooperation fähig. In diesem Workshop geht es darum den eigenen und den Stress des Kunden, also der Eltern & Kinder, zu erkennen und damit umzugehen. Der Stress kann mit geeigneten Werkzeugen sogar zum Wohle des Kunden genutzt werden. Lernen Sie sprachliche und körpersprachliche Wege kennen positiv auf das Kundenverhältnis einzuwirken.

11:15 Judith Behm
Workshop: Einstieg in die Ortho-K Anpassung (B) Mehr lesen

Nicht zuletzt aufgrund der Möglichkeiten im Bereich der Myopiekontrolle ist die Versorgung mit Orthokeratologie in aller Munde. Seit 2002 gibt es diese Art der Kontaktlinsen bereits auf dem deutschen Markt, aber nie waren die Vielfalt und das Interesse so groß. Dieser Workshop zeigt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erläutert Fälle aus der Praxis und gibt Tipps zur Kundenansprache. Not least because of the possibilities in the field of myopia control is orthokeratology on everyone's lips. Since 2002, this type of contact lenses are already available on the German market, but the variety and interest have never been so high. In this workshop we will deal with the prerequisites which have to be fulfilled, look at practical cases and discuss tips on how to approach customers.

11:15 Mario Rehnert
Workshop: Materialien formstabiler Kontaktlinsen: Gebrauchsverhalten – Pflege – Besonderheiten (B) Mehr lesen

Nicht nur die bestmögliche Passform von formstabilen Contactlinsen, sondern auch das auf den Linsenträger individuell abgestimmte Material gibt den Ausschlag für die Verträglichkeit. In diesem Workshop werden unterschiedliche Eigenschaften von Materialien für formstabile Contactlinsen und die kundenbezogene Materialauswahl besprochen. Auch auf materialspezifischen Veränderungen und das Gebrauchsverhalten während des Tragens, sowie auf die Nutzungsdauer von formstabilen Contactlinsen wird eingegangen.

11:15 Bastian Schnuchel
Workshop: Marketing in der KL-Anpassung Mehr lesen

Der Workshop zum Thema Kontaktlinsen-Marketing teilt sich in drei Bereiche auf. Im ersten Teil (ca. 15 Minuten) lernen die Teilnehmer wie andere Kolleginnen und Kollegen das Thema „Kontaktlinse“ bereits erfolgreich in Marketing und auch im Verkauf angesprochen haben. Im Anschluss daran ist die Kreativität der Teilnehmer gefragt. In einem kurzen Brainstorming sollen neue Ideen abgeleitet oder auch eigene Marketing-Ansätze gesammelt werden. Danach wird die beste Idee prämiert und für diese eine konkrete Umsetzung entwickelt werden.

13:45 - 14:15 Philipp Hessler
Vortrag: Case Report Myopieprogression - Welche Versorgung ist wann zu empfehlen Mehr lesen

Gleitsichtgläser, multifokale Kontaktlinsen, Orthokeratologie, Atropin… Die Versorgungsoptionen bei Myopie und Myopieprogression sind vielfältig. Doch welche Methode ist in welchem Fall sinnvoll? In diesem Vortrag sollen anhand von Praxisbeispielen mögliche Vorgehensweisen bei der Myopiekontrolle dargestellt werden.

14:15 - 14:45 Martin Lörtscher
Vortrag: Myopiekontrolle – wirksam oder nicht? Mehr lesen

Die bestehenden Resultate der Myopiekontrolle werden analysiert. Es wird aufgezeigt welche Schwierigkeiten bestehen bei der Planung von Myopie Kontrollstudien. Weiter wird aufgezeigt, dass nicht alle Versprechen gehalten werden können, welche gemacht werden zur Myopiekontrolle.

14:45 - 15:15 Pascal Blaser
Vortrag: Myopie Managment in der Praxis – ein weltweiter Vergleich Mehr lesen

Das Myopie Management wird für Augenspezialisten auf der ganzen Welt immer wichtiger und es stellt sich die Frage, wie man dieses Thema effektiv in die tägliche Praxis integrieren kann. Der Spezialist muss wissen welche Produkte er dem Patienten anbieten kann und wie er die Problematik der fortschreitenden Myopie mit den Eltern kommuniziert. In diesem Vortrag werden die Resultate einer weltweiten Umfrage vorgestellt. Die Resultate zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen in der Praxis, welche Produkte verwendet werden und was die Limitationen in der Praxis sind.

15:45 - 16:15 Preisverleihung Peter-Abel-Preis
Gunter-Schamberger-Preis, Rolf-Weinschenk-Posterpreis

16:15 - 16:45 Bernhard Neuberger
Vortrag: Kinderscreening – was ist praxisrelevant? Mehr lesen

Viele Kunden und Patienten kennen wir seit Jahren aus der täglichen Praxis. Sie vertrauen uns Ihre oftmals schwierigen Augen an, um bestmöglich versorgt zu werden. Da manche Augenerkrankung erblich weitergegeben werden kann, sind wir oftmals die erste Anlaufstelle für Fragen bezüglich der Augenentwicklung der Sprösslinge. Nur was sollen wir exakt messen? Welche Faktoren sind in der frühkindlichen Entwicklung wichtig? Welches Verhalten der Kinder sollte besser beobachtet werden? Und nach welchem Schema sollen wir vorgehen? Um diese Fragen zu beantworten, wurde ein Kinderscreening für die Anwendung im Alltag entwickelt.

16:45 - 17:15 Imre Kovats
Vortrag: Was ist die „Axis-free correction of astigmatism AFCA“? Mehr lesen

Bei der Korrektur des Astigmatismus benötigen wir heute eine sphärische Korrektur, die zylindrische Korrektur und die Zylinderachse. Um es aber ganz korrekt zu machen, müssten wir eigentlich zwei Zylinder korrigieren, die 90° zueinander stehen. Wir vereinfachen dies aber mit dem Vorgehen, wie es im ersten Satz beschrieben wird. Weshalb können wir nicht einen Schritt weiter gehen und das Ganze noch einfacher machen? Wir könnten doch einfach beide Hauptschnitte sphärisch korrigieren. Wir könnten die Achse ganz weglassen! Um diese Theorie zu beweisen, haben wir Versuche gemacht. Einerseits mit einigen Typen von weichen, simultanen Bifokallinsen und andererseits mit formstabilen Ortho-K-Linsen um einen inneren Astigmatismus zu korrigieren. Diese Versuche waren erfolgreich. Wichtig war auch die Feststellung, dass der Kontrastverlust kleiner war als erwartet.

17:30 VDCO Mitgliederversammlung

09:15 - 10:45 Georg Stollenwerk, M.Sc.
Seminar: Stereopsisteste: Sichere Auswertung und gezielte praktische Anwendung Mehr lesen

Die Bestimmung von Heterophorie-Anteilen mittels Kreuztest und FD-Testen (Zeiger-, Doppelzeiger- und Hakentest) verläuft gewöhnlich ohne Probleme. Während für derartige Teste eine ähnliche Vorgehensweise gilt, liegt Stereopsistesten ein völlig anderes Messprinzip zugrunde.   In der internationalen Optometrie ist es sogar weitgehend unbekannt, dass sich aufgrund defizitärer Stereopsis überhaupt prismatische Korrektionsschritte durchführen lassen. Oft werden derartige Teste nur zur Prüfung auf das Vorhandensein von Stereopsis verwendet.   Dabei ist es recht einfach, bestimmte Heterophorie-Anteile an geeigneten Stereopsistesten zu bestimmen und dadurch die prismatische Korrektion entscheidend zu verfeinern. Dafür bedarf es freilich anderer – aber keinesfalls komplizierter – Regeln als für die vorherigen Teste. Außerdem sollte sich der Untersucher bewusst sein, welche Auffälligkeiten an Stereopsistesten auftreten können, wie diese zu deuten sind und wie in der Praxis folgerichtig vorzugehen ist.   Es werden zunächst wichtige Zusammenhänge und Regeln erläutert, die für alle Stereopsisteste gelten. Anschließend wird am Beispiel des Stereo-Dreiecktestes der MKH ein übersichtliches Modell für eine systematische Analyse und eine sichere praktische Umsetzung aufgezeigt.  

11:15 - 12:45 Prof. Ralph Krüger
Seminar: „Fixationsdisparation - Arten, Prüf- und Korrektionsmöglichkeiten“ Mehr lesen

Seit langer Zeit wird das Phänomen der Fixationsdisparation diskutiert. In diesem Seminar werden die zugrundeliegenden Ansätze erklärt, es werden die bestehenden Mess- und Korrektionsmöglichkeiten vergleichend betrachtet und es wird erörtert, welche praktische Relevanz Fixationsdisparation für die visuelle Leistungsfähigkeit hat.

13:45 - 15:15 Michael Hornig
Seminar: Möglichkeiten der Skiaskopie in der binokularen Augenglasbestimmung Mehr lesen

Die Skiaskopie bietet mit ihren statischen und dynamischen Methoden viele Möglichkeiten. Von der klassischen objektiven Refraktionsbestimmung, die eine Messung in Zykloplegie ersetzen kann, über die simultane Beurteilung des refraktiven binokularen Staus, die Einschätzung des Akkommodationsverhaltens, die Beurteilung der optischen Medien oder den Einfluss einer prismatischen Korrektion auf die Naheinstellung der Augen. Ein wichtiges Instrument in der optometrischen Untersuchung, das insbesondere in der Kinderoptometrie unverzichtbar ist. Das Seminar wird einen Überblick bieten. Von den Grundlagen über die praktische Vorgehensweise der statischen Skiaskopie bis zur Durchführung der dynamischen Skiaskopie und der Beurteilung der Messergebnisse. Praktische Übungen werden die theoretischen Grundlagen verdeutlichen. Ich freue mich auf ein praktisches Seminar in dem Ihnen die Möglichkeiten dieses vielseitigen objektiven Messinstrumentes näher gebracht oder wieder bewusst gemacht werden.

15:45 -17:15 Beate Göpel
Seminar: „Praxistipps zur Ermittlung der geeigneten Brillenkorrektion bei prismatischen Verordnungen“ Mehr lesen

Am Ende der Brillenglasbestimmung ist ein prismatischer Wert ermittelt - und nun? Auf der Grundlage von über 25 Jahren Erfahrung mit prismatischen Brillenkorrektionen im eigenen Augenoptikbetrieb werden Praktikern konkrete Tipps vermittelt. Insbesondere werden Besonderheiten bei schwierigen Korrektionen aufgezeigt und analysiert, wie zum Beispiel bei alternierendem Sehen oder Amblyopie. Spezielle Schwierigkeiten bei der Videozentrierung und Glasbestellung werden für diese Fälle anschaulich aufgezeigt und erklärt. Die Seminarteilnehmer bekommen einen Überblick, welche Details für eine geeignete Brillenkorrektion von prismatischen Verordnungen zu bedenken sind, um eine letztlich hilfreiche Versorgung zu realisieren.

  • Tag der Optometrie 2018
08:30 - 09:30 Come together
Come together

09:30 - 09:45 Begrüßung und Eröffnung
Thomas Truckenbrod, ZVA-Präsident, Stephan Hirschfeld, 1. Vorstandsvorsitzender der VDCO, Moderation: Georg Stollenwerk, IVBS-Präsident

09:45 - 10:10 Michael Wyss
Optometrie im Alltag | Wenn die Refraktion ins Auge geht Mehr lesen

Optikergeschäfte stehen für eine gewissenhafte und genaue Brillenglasbestimmung. So weit so gut. Eine subjektive Refraktion für sich Alleine, deckt aber nur einen Teil der Möglichen visuellen Störungen ab. Mit Hilfe der Optometrie hingegen werden alle Auffälligkeiten entdeckt, die unser wertvollstes Sinnesorgan beeinträchtigen können. In diesem Vortrag werden Beispiele beleuchtet, in welchen die Refraktion ins Auge ging.

10:10 - 10:35 Philipp Hessler
Optometrisches Management bei Myopie und Myopieprogression Mehr lesen

Myopieprogression ist ein Gebiet dass Augenoptiker/Optometristen täglich neu herausfordert. Wie viel Myopieprogression ist „normal“? Und was tun Sie bei Ihren Kunden, bei denen die Kurzsichtigkeit immer mehr zunimmt? Die Ursachen für einen solchen Myopieanstieg sind vielschichtig. Der genetische Einfluss gilt wissenschaftlich als gesichert. Zunehmende Nahbelastungen stellen besondere Herausforderungen an das visuelle System dar. Die Zeit im Freien wird dabei oft zugunsten von Naharbeit ersetzt. Besondere Relevanz hat das, wenn die visuelle Leistungsfähigkeit z.B. in Form von Akkommodations- oder Vergenzstörungen beeinträchtigt ist. Dieser Vortrag stellt Ursachen für eine Myopieprogression dar und zeigt, mit welchen optometrischen Versorgungsoptionen Sie den „Kampf gegen das Minus“ aufnehmen können.

10:35 - 11:00 Thorsten Boss
Wer morgen erfolgreich sein will, muss heute damit anfangen Mehr lesen

Die Augenoptik ist im Umbruch, die Zukunftsängste groß. Früher hingegen war Ein- und Verkaufen leicht. Doch wer einmal den Blick zurück richtet merkt schnell, dass die Augenoptik bereits mehrfach signifikante Veränderungsprozesse überstand. Der Augenoptiker erfolgreich vom augenärtzlichen Erfüllungsgehilfe zum fachlich und modisch versierten Optometristen mutierte. Doch wer morgen (noch) erfolgreich sein will, muss wissen wer seine Kunden sind und wie sie ticken. Wohlfühlatmosphäre und die richtige Marktpositionierung online wie offline sind notwendig und den Kunden im Verkaufsprozess, der Customer Journey, individuell zu begeistern.  

11:00 - 11:30 Kaffeepause / Industrieausstellung

11:30 - 12:00 Alexander Göttker
Einfluss von Augenbewegungen auf die Wahrnehmung Mehr lesen

Im Laufe eines Tages bewegen wir unsere Augen häufiger als unser Herz schlägt. Dabei kann man unter anderem zwischen schnellen Blicksprüngen („Sakkaden“) und kontinuierlichen Augenfolgebewegungen („Pursuit“) unterscheiden. Nötig sind diese Augenbewegungen, um zu betrachtende Objekte stets in den Fokus der „Fovea“ zu rücken, dem zentralen Teil unseres visuellen Feldes auf der Netzhaut, mit dessen Hilfe wir unsere Umwelt scharf erkennen können. Die Dynamik unserer Augen bringt jedoch auch ein Problem mit sich: Verfolgen wir ein sich bewegendes Objekt mit unserem Blick, beispielsweise einen Bus, wird das Abbild des Objekts auf der Netzhaut verfälscht. Denn da sich unsere Augen ebenfalls bewegen, kann es passieren, dass das mobile Objekt ­- der Bus - auf der Netzhaut stationär abgebildet wird, wohingegen stationäre Objekte - etwa die Haltestelle - sich auf der Netzhaut bewegen. Welchen Einfluss dabei die beiden Arten von Augenbewegungen, Sakkaden und Pursuit, darauf haben, wie und mit welcher Geschwindigkeit wir bewegliche Objekte wahrnehmen, wird Gegenstand des Vortrags sein. Befunde hierzu bieten uns Einblicke, wie das Gehirn die Informationen von Augenbewegungen und den Bildern auf der Netzhaut kombiniert, um eine stabile Wahrnehmung zu ermöglichen und unsere eigenen Bewegungen von denen der Umwelt unterscheiden zu können.  

12:00 - 12:30 Dr. Stefanie Jainta
Mit beiden Augen liest man besser – wie sich beide Augen beim Lesen bewegen und binokulare Vorteile zeigen Mehr lesen

Wenn wir lesen, gleiten unsere Augen nicht in einer kontinuierlichen Bewegung über den Text hinweg, sondern sie „springen“ von Wort zu Wort und fixieren dann für ca. 200 ms (fast) jedes einzelne Wort. Da Menschen zwei Augen haben und beide Augen Bilder der fixierten Worte aufnehmen, muss der Fusionsprozeß (mit Vergenzbewegung und sensorischen Bildverschmelzung) dafür sorgen, dass für eine weitere Verarbeitung ein einzelnes Textabbild zur Verfügung gestellt wird. In einer Reihe von Studien konnten wir zeigen, wie sich z.B. Eigenschaften des Textes auf die motorische Fusion auswirken; auch finden sich im Lesen typische Vergenzfehler von 1-2 Buchstabenbreiten (abhängig von der individuellen Heterophorie), die aber Dank sensorischer Fusion nicht zu Doppelbildern führen. Zudem konnten wir eindeutige binokulare Vorteile im Lesen zeigen, die insbesondere die Wortidentifikation erleichtern und nicht simple über binokulare Summationsprozesse (z.B. im Kontrast der Signale) erklärt werden können. Unsere Beobachtungen legen den Schluss nahe, dass die Effizienz einer alltäglichen Aufgabe deutlich von der Güte beidäugiger Information profitiert. Im Rahmen des Seminars werden aktuelle technische Möglichkeiten der binokularen Augenbewegungsmessung ausführlich dargestellt und ausgewählte Studienergebnisse diskutiert.

12:30 - 13:30 Mittagspause / Industrieausstellung

13:30 - 14:00 Carolin Truckenbrod
Einführung in die Interpretation von OCT-Aufnahmen Mehr lesen

Die optische Kohärenztomographie (OCT) nimmt in der Ophthalmologie einen immer größeren Stellenwert ein. Die schnelle Entwicklung der Technik erlaubt neben Schichtaufnahmen der Netzhaut inzwischen unter anderem eine detaillierte Darstellung der Blugefäße. Heute gehört die Technik zum Standardverfahren für die Diagnose und die Verlaufskontrolle vieler Netzhauterkrankungen. Daher sollte auch der Optometrist mit der Interpretation der OCT-Bilder vertraut sein. Einen Überblick über grundlegende Ergebnisse der OCT-Messungen wird im Vortrag präsentiert und anhand einzelner Fallbeispiele erläutert.

14:00 - 14:30 Christian Bartels
Preisakzeptanz und Lukrativität optometrischer Dienstleistungen in der Praxis Mehr lesen

Stellen Sie sich nicht auch immer wieder die Frage: Sind Optometrie und Screening überhaupt lukrativ? Der Vortrag zeigt Ihnen das Ergebnis einer Studie über die Preisakzeptanz von Screenings beim Augenoptiker, die im Zusammenhang mit einer Master-Thesis durchgeführt wurde und wie es nach 18 Monaten Praxis tatsächlich aussieht.

14:30 - 15:00 Kaffeepause / Industrieausstellung

15:00 - 15:20 Dr. Andreas Berke
Bildgebende Verfahren zur Untersuchung der Netzhaut Mehr lesen

Die Erfindung des Ophthalmoskops durch Hermann von Helmholtz im Jahre 1851 gilt als die Geburtsstunde der modernen Augenheilkunde. Diese Verfahren liefert auf der Grundlage der Reflexion Bilder vom Fundus. Da die Netzhaut jedoch ein transparentes Gewebe ist, ist der Informationsgehalt dieser Bilder – im Vergleich zu modernen Untersuchungsverfahren - relativ gering. Fortschritte in der Physik, Technik und v.a. in der digitalen Bildbearbeitung führten in den letzten Jahren zur Entwicklung tomografischer Untersuchungsverfahren, mit denen Einblicke in die einzelnen Schichten der Netzhaut möglich geworden sind. Hier werden nicht mehr Bilder im klassischen Sinne erstellt, sondern es handelt sich um Bild-gebende Verfahren, bei denen Bilder auf der Basis von physikalischen Phänomenen wie Interferenz und Kohärenz errechnet werden. Es fehlt zwar die direkte Anschaulichkeit eines Bildes, dafür haben diese Verfahren aber die diagnostischen Möglichkeiten erheblich erweitert. Bei der Ophthalmoskopie ist eine Weitung der Pupille erforderlich, um auch periphere Bereiche der Netzhaut einsehen zu können. Heute gibt es die Möglichkeit bei nicht dilatierter Pupille durch Abtasten des Fundus mit Laserstrahlen fast die gesamte Netzhaut zu betrachten. Auch hierbei gilt, dass es sich um ein rekonstruiertes Bild der Netzhaut handelt, das vom Untersucher richtig interpretiert werden muss.

15:20 - 16:00 Podiumsdiskussion DOZ
Bildgebende Verfahren bei der Netzhautbetrachtung

16:00 Schlusswort